SALZGITTER - SALZGITTER/DPA - Gegen das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sind wegen der Vergabe von Gutachteraufträgen neue Vorwürfe laut geworden. Das Amt habe mehrmals Aufträge an Bekannte von BfS-Präsident Wolfram König vergeben, heißt es in Medienberichten. BfS-Sprecher Florian Emrich wies die Vorwürfe zurück. Ein Gutachterauftrag über etwa 300 000 Euro soll an einen niedersächsischen Grünen-Politiker vergeben worden sein. Der Mann war in den 90er Jahren Regierungspräsident von Hannover, der heutige BfS-Präsident König sein Sprecher.