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Sicherheit muss ständig geübt werden

JÜRGEN WESTERHOFF

Frage:

Herr Niemann, als Schiffsmakler und Reedereikaufmann haben Sie mit vielen Seeschiffe zu tun. Wie ist es generell um die Sicherheit an Bord bestellt?

Niemann:

Die Qualität der Schiffe und der Mannschaften werden immer besser. Das hat sehr stark damit zu tun, dass sowohl Schiffe als auch Ladungen immer wertvoller werden. Folglich achten nicht nur die einschlägigen Behörden auf eine strikte Einhaltung der Sicherheitsvorschriften, sondern auch die großen Charterer. Schiffe, deren Sicherheitsmanagement Mängel aufweist, bekommen von seriösen Auftraggebern gar keine Fracht mehr anvertraut.

Frage:

Worauf muss am intensivsten geachtet werden?

Niemann:

Am wichtigsten ist, dass die Rettungsmittel ordentlich funktionieren und von der Mannschaft auch entsprechend beherrscht werden. Außerdem ist das Thema Brandbekämpfung extrem wichtig. Das kann aber alles nur dann richtig funktionieren, wenn alle relevanten Vorgänge von der Schiffsbesatzung intensiv trainiert werden. Die meisten Reedereien haben inzwischen ein solches Qualitätsbewusstsein, dass sie schon aus Eigennutz darauf achten und ihre Schiffe nach ISO-Norm zertifiziert haben..

Frage:

Und was ist mit der Technik?

Niemann:

Insgesamt ist auch die Technik immer besser geworden. Sie muss natürlich sorgsam gepflegt und instand gehalten werden. Trotz alledem gilt allerdings: Absolute Sicherheit gibt es nicht. Technische Pannen passieren und menschliches Versagen ebenso.

thema: Gefahren auf Seeschiffen

John H. Niemann, Präsident der

Wilhelmshavener hafenwirtschaft

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