SPRINGE - Sven Lakenmacher ist die Ruhe selbst, als er sich am Telefon meldet. Der ehemalige Nationalspieler hat mit den Handballfreunden Springe auf Anhieb geschafft, woran der erfahrene mecklenburgische Handballlehrer Holger Schneider scheiterte: den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Besonnen resümiert der Magdeburger die Relegation, die seine Mannschaft durchschreiten musste, weil sie am Wilhelmshavener HV in der 3. Liga Nord nicht vorbeikam. Sonnabend kommt es in der Deisterstadt zum Wiedersehen mit dem WHV. Das sei kein normales Spiel, sagt der A-Lizenz-Inhaber - ganz sachlich natürlich.

Die Lust auf den Saisonauftakt ist greifbar. Für die Deisterstädter ist es der erste Auftritt im Handball-Unterhaus. 'Ich freue mich natürlich riesig, dass ich das mit der Mannschaft der Handballfreunde Springe geschafft habe', sagt der 44-Jährige, 'viele vergessen, dass das ein ganz kleiner Ort mit lediglich 28000 Einwohnern ist.' Er lief während seiner aktiven Karriere unter anderem für Großwallstadt und Nettelstedt in der Bundesliga und San Antonio in Spanien auf. Dabei reifte der A-Lizenz-Inhaber selbst zum Nationalspieler. Lankenmacher hat alles gesehen, was der Handballsport bereithält. Trotzdem: Die kommende Spielzeit sei ein Abenteuer.

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