STADE - Im Streit um den Bau einer sogenannten Schlickfalle in der Elbe bei Hamburg will der Kreis Stade auch nach einer ersten Niederlage vor Gericht nicht aufgeben. Der Kreis werde Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Schleswig gegen das Urteil der ersten Instanz einlegen, kündigte der Stader Landrat Michael Roesberg am Montag an. Das Verwaltungsgericht in Schleswig hatte einen von dem Landkreis geforderten Baustopp abgelehnt. Richter betrachteten den Bau eines bis zu zwei Meter tiefen Sedimentfangbeckens als einfache Maßnahme zur Instandhaltung, für die kein Planfeststellungsverfahren notwendig sei.
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