STRUDDEN - Die Voraussetzungen für den Fußball-Bezirksligisten TuS Strudden sind nicht optimal, um schon an diesem Wochenende wieder in den normalen Ligabetrieb zu starten. 'Es ist zu früh', sagt TuS-Trainer Michael Schmidt vor der Heimpartie am Sonntag gegen den FC Norden (Anpfiff 14 Uhr, Stadion Lütten Didi). 'Falls wir spielen sollten', fügt Schmidt hinzu, denn die Platzverhältnisse sind nicht die besten.
Die Mannschaft hat in dieser Woche zum ersten Mal draußen auf dem Rasenplatz trainieren können. Dazu hatte sie bislang nur während ihres fünftägigen Trainingslagers am Bodensee Ende Januar Gelegenheit.
Zu wenig für den Trainer, um von einer richtigen Vorbereitung sprechen zu können. Aber: 'Das können wir nicht ändern und andere Vereine werden damit genauso zu kämpfen haben', lenkt Schmidt ein. Den Leistungsstand seiner Mannschaft sieht Michael Schmidt bei 70 Prozent. Innerhalb der Mannschaft sei der aber sehr unterschiedlich. Einige Spieler sind schon seit Ende Januar wieder mit im Training, andere sind erst Anfang Februar dazugestoßen und der eine oder andere war noch gar nicht wieder dabei. 'Es wird spannend, wie wir über 90 Minuten zusammen auf dem Platz spielen werden', sagt der TuS-Trainer. 'Entscheidend wird am Sonntag die Willenskraft der Spieler sein', erklärt Schmidt, der seinem Team alles zutraut.
'Wir geben uns aber nicht im Vorfeld schon auf', gibt sich der Trainer kämpferisch. Die Mannschaft wisse lediglich nicht ganz genau, wo sie derzeit grade stehe. Zudem hatte sie zuletzt weder in den Pflichtspielen noch in den Freundschaftsspielen einen Sieg verbuchen können. In der Liga gab es in den vergangenen drei Partien Niederlagen und auch die Tests gegen den SV Wilhelmshaven und den Wilhelmshavener SC Frisia verlor der TuS Strudden.
Der Gegner am Sonntag ist aber schlagbar. Schon in der Hinrunde endete die Begegnung mit einem 2:0-Sieg für den TuS und auch in der Tabelle steht der FC Norden als 13. vier Plätze hinter Strudden. Doch für Schmidt ist der FC dennoch die favorisierte Mannschaft. Sie hat einen Kunstrasenplatz, auf dem sie auch bei schlechteren Wetterverhältnissen trainieren kann und sie hat am vergangenen Wochenende bereits ein Pflichtspiel bestritten. Verzichten müssen die Struddener am Sonntag auf Tobias Müller und Aiko Wilken.
