STRUDDEN - Die Berg- und Talfahrt der Bezirksliga-Fußballer des TuS Strudden geht weiter. Nach dem 0:2 gegen die SF Larrelt ließen die Friedeburger zuletzt in Loga ihre Klasse aufblitzen. Beim Heimspiel am Sonntag gegen den TuS Weener war davon wieder einmal nur wenig zu sehen. Die Folge war eine 0:2-Niederlage gegen eine Mannschaft, die ebenfalls weit davon entfernt war, eine gute Bezirksliga-Leistung auf den Platz zu bringen.
In den ersten Minuten gab Strudden noch den Ton an. Tobias Müller hatte gleich im ersten Angriff die Chance, die Führung zu erzielen. Doch er scheiterte an Heiner Husmann im Weeneraner Tor. Struddens Sturmlauf fand in der 13. Minute ein jähes Ende, als Steffen Post für die Gäste traf. Der Rückstand schockte die Struddener nicht, aber der Spielfluss war unterbrochen. Was die Zuschauer in der verbleibenden halben Stunde der ersten Halbzeit geboten bekamen, war fußballerische Magerkost. Die Gastgeber schafften es nicht, Weener im Mittelfeld unter Druck zu setzen. Nur selten kamen Pässe an – auf beiden Seiten. So bestimmte der Zufall oftmals den Spielaufbau. Struktur und zündende Ideen waren nicht zu erkennen.
Im zweiten Abschnitt blieb das Niveau mäßig. Weener wirkte jedoch etwas weniger fahrlässig und zeigte den größeren Willen. Wie schon im ersten Durchgang, waren auch nach dem Seitenwechsel zwölf Minuten gespielt, als der Ball im Struddener Tor landete. Diesmal war es Heiko Müller, der für Weener traf.
In der Schlussphase versuchten die Gastgeber, den Druck und das Tempo zu erhöhen. Sie kamen zwar zu einer guten Chance, doch es fehlte das nötige Quäntchen Glück, um doch noch den Anschlusstreffer und die Wende zu schaffen. Mit ablaufender Uhr wurde die Partie noch hektischer und konfuser, weitere Einschussmöglichkeiten ergaben sich aber nicht.
Letzten Endes gewann Weener nicht unverdient gegen eine Struddener Mannschaft, die vor allem im Mittelfeld große Defizite offenbarte. Die gestrige Leistung spiegelte in keiner Weise die aktuelle Tabellensituation wider. Strudden präsentierte sich nicht wie der aktuelle Dritte, sondern eher wie eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller.
