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NWZonline.de Region

Familie startet Spendenaufruf: Mathias verunglückte nach der Aktion „Krach für Kilian“

30.07.2021

Westerstede /Rhauderfehn /Verden Für den krebskranken Kilian aus Rhauderfehn hatten sich am Wochenende Tausende Biker getroffen. Unter dem Motto „Krach für Kilian“ wollten sie dem kleinen Jungen einen großen Wunsch erfüllen. Einer von ihnen war der 21-jährige Mathias Schmidt aus Verden. Doch auf dem Rückweg verunglückte er in Westerstede tödlich. „Ich habe morgens noch mit ihm gesprochen, bevor er losgefahren ist. Er hat sich so auf den Tag gefreut“, erzählt Mathias’ Schwester Vanessa Schmidt

Große Anteilnahme von anderen Motorradfahrern

Der Unfall ihres Bruders habe die ganze Familie schwer getroffen. Sie schreiben im Netz: „Beflügelt durch die gute Tat beim ,Krach für Kilian‘, einem krebskranken Jungen seinen größten Wunsch erfüllen zu können, begab sich Matze auf die Weiterfahrt nach Bremerhaven. Durch einen tragischen Motorradunfall ist er tödlich verunglückt. Wir finden Trost, denn wir wissen, Mathias ist jetzt bei unserem Herrn im Himmel.“

Hier geht’s zur Spendenaktion für Mathias

Nachdem der Unfall bekannt wurde, erreichten die Familie zahlreiche Nachrichten aus der Motorradcommunity: „Viele haben gesagt, sie wollen spenden für die Beerdigung. Doch das brauchen wir nicht, also haben wir überlegt, was wir mit dem Geld machen können“, erklärt Mathias’ Schwester.

Um Mathias’ letzte Tat weiterzuführen, hat sich die Familie dazu entschlossen, das Geld an krebskranke Kinder zu spenden. „Es war das, was er als letztes gemacht hat, dem kranken Kilian eine Freude machen. Das möchten wir weiterführen“, betont Vanessa Schmidt. In den ersten zwei Tagen der Spendenaktionen kamen bereits mehr als 13 800 Euro zusammen. Dass die Aktion so eine große Resonanz erfährt, sei für sie und den Rest der Familie ein großer Trost. „Dass so viele bereit sind zu spenden, ist einfach der Wahnsinn. Wir sind unglaublich dankbar und froh, dass mein Bruder so ein positives Wirken nach seinem Tod hat“, erklärt Vanessa Schmidt. Wie lange die Spendenaktion laufen soll, weiß die Familie noch nicht. „Auf jeden Fall bis Sonntag. Dann schauen wir, ob wir es noch weiterführen wollen“, berichtet Mathias’ Schwester.

Die Spenden sollen so vielen Kindern wie möglich helfen

Das Geld soll dann vollständig krebskranken Kindern zu Gute kommen. „Wie wir es genau spenden, ist noch offen. Möglicherweise teilen wir es auf. Es soll so vielen Kindern wie möglich helfen.“

Mathias hat als Bankkaufmann gearbeitet und war bekennender Christ. „Er war so ein freundlicher junger Mann. Hat jedem gerne zugehört und geholfen.“ Außerdem sei das Motorradfahren mit seiner grünen Kawasaki seine Leidenschaft gewesen. Neben seiner Schwester hinterlässt er auch einen Zwillingsbruder.


Hier geht es zur Spendenaktion:   bit.ly/spendenaktionfürmathias 

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