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NWZonline.de Region

Untergang der "Hoheweg": Staatsanwalt ermittelt wieder

17.03.2008

BRAKE /OLDENBURG Wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg ein Ermittlungsverfahren gegen den früheren Eigner des Braker Fischkutters „Hoheweg“ , Dieter Hullmann, wieder aufgenommen. Der Kutter war am 8. November 2006 in den Nordergründen gekentert und hatte vier Seeleute in den Tod gerissen. Nach Angaben von Staatsanwalt Rainer du Mesnil war es für den Reeder möglicherweise ersichtlich, dass der Trawler nicht mehr seetüchtig und eine Havarie deshalb vorhersehbar war.

Nach den Erkenntnissen der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchungen (BSU) in Hamburg wurde dem mehr als 30 Jahre alten Schiff eine 9,4 Tonnen schwere Netzwinde zum Verhängnis, die im Winter 2003/2004 nachträglich auf das Achterdeck montiert worden war. Diese Winde hatte die Stabilität des Kutters so gravierend verändert, dass ein Kentern bei schwerer See geradezu programmiert war.

Unterdessen hat der Braker Reeder Dieter Hullmann der BSU vorgeworfen, sie habe das Unglück nur oberflächlich untersucht und mit dem Hinweis auf den Umbau des Schiffes falsche Schlüsse gezogen. Hullmann vermutet, dass das Schiff von einer extrem großen Welle umgeworfen wurde.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Dienstag in Ihrer NWZ.

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Staatsanwaltschaft Oldenburg | BSU | NWZ

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