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NWZonline.de Region

Ein legendärer Tourbus – und berüchtigte Mücken

17.06.2019

Unterwegs NWZ-Redakteur Claus Hock startet mit Steffi Karg bei der 7500 Kilometer langen Rallye rund um die Ostsee. Dabei sammeln die Freunde weiter Spenden: für die NWZ-Weihnachtsaktion und die Bahnhofsmission Magdeburg.

Mehr Infos zur Rallye, zu den Teams aus der Region und den immer aktuellen Standort unter: www.nwzonline.de/balticseacircle

Tag 2 von 16: Auf dem Weg nach Örebro

Wir bleiben Schweden treu. Nach einer ausgiebigen Katzenwäsche, haben wir uns gegen 8 Uhr auf den Weg gemacht. Einen Kaffee haben wir in einem kleinen Café getrunken, welches extra für uns schon eine halbe Stunde früher öffnete. Wir müssen wohl sehr müde und coffein-bedürftig ausgesehen haben. Die Route führte uns bis zum frühen Nachmittag über Simrishamn, Kristianstad (wo wir aus Versehen fast auf eine Autobahn gefahren wären) und Ryd Richtung Jönköping am See Vättern.

Bevor wir Jönköpping aber erreichen konnten, mussten wir noch die zweite Tagesaufgabe erledigen. Nahe des Städtchens Ryd befindet sich ein Autofriedhof mitten in einem Waldstück. Hier mussten wir den angeblich ersten (oder letzten, wer weiß das schon) Tourbus von ABBA finden. Da es nur einen Bus auf dem ganzen Autofriedhof gibt, war die Aufgabe schnell erledigt.

Das Wetter hat sich, für den größten Teil des bisherigen Tages, gebessert: Es ist zwar bewölkt, aber nicht mehr so regnerisch. Dafür recht schwül, so dass wir auf dem Autofriedhof auch die erste Begegnung mit den berüchtigten skandinavischen Mücken machen konnten.

Stand jetzt, 15.45 Uhr am Sonntag, 16. Juni, sind wir auf der Straße 126 in Richtung Alvesta unterwegs.

Tag 1 von 16: Von Hamburg nach Schweden

Regen, Regen, Regen! So lässt sich der erste Tag der diesjährigen Baltic Sea Circle Rallye am besten beschreiben. Kurz vor 13 Uhr am Samstag sind meine Mitfahrerin Steffi Karg (Leipzig) und ich, Claus Hock, von Hamburg aus Richtung Nordkap gestartet.

Um ehrlich zu sein, es war sowohl aufregend als auch ernüchternd. Aufregend deswegen, weil wohl kaum jemand regelmäßig in 16 Tagen 7500 Kilometer um die Ostsee fährt, nebenher noch Aufgaben erledigt und Gelder für den guten Zweck sammelt. Ernüchternd war es, weil auf der ersten Etappe, die von Hamburg aus in den Bereich Österlen in Schweden führt, Autobahnen noch erlaubt sind. Für den Rest der Rallye herrscht, bis auf die letzte Etappe, Autobahnverbot. Durch die Ausnahme von der Regel fühlt sich der erste Teil aber kaum anders an als eine ganz normale Fahrt in den Urlaub.

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Durchbrochen wird diese Urlaubsfahrt aber dann doch durch die Aufgaben, die im sogenannten Roadbook verzeichnet sind. Dieses Buch, welches Aufgaben und grobe Streckenvorgaben enthält, wird erst zum Start ausgehändigt. Vorbereitung ist also kaum möglich. Die erste Tagesaufgabe bestand dann auch gleich aus mehreren Teilen: Wir mussten dänischen Sand, Ostsee-Wasser und schwedisches Eisen sammeln, das ganze dann bei den Ales Stenar kriechend um einen Stein transportieren - und uns vom Wind direkt auf der Hochebene an der schwedischen Küste ordentlich durchpusten lassen. Der Wind sorgte wenigstens aber dafür, dass unsere Klamotten wieder trockneten. Die wurden nämlich bei einem Regenschauer als wir gerade den Sand holten, ordentlich durchnässt.

Die erste Nacht haben wir dann, ausnahmsweise, auf einem Campingplatz verbracht. Es war uns einfach zu spät und schon zu dunkel, um noch ein nettes Plätzchen zu suchen.

Fazit von Rallyetag 1 von 16: 559 Kilometer gefahren, dafür rund 8 Stunden gebraucht. Uns wurde unterwegs Dope von Dänen angeboten, welches wir natürlich dankend abgelehnt haben. Die Nacht begann für uns gegen 1 Uhr und war gegen 6 zu Ende.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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