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NWZonline.de Region

Ein Mann, ein Fjord

22.06.2019

Unterwegs Nach einem schlechteren fünften Tag auf dem Weg um die Ostsee, ist das Team Dompfaff & Strandläufer an Tag 6 mit neuer Energie durchgestartet. Nachts um 4 am Donnerstag ging es von den Lofoten aus Richtung Tromsö. Nach der unfreiwilligen Rundtour am Mittwoch kannten wir, Stefanie Karg und Claus Hock, einen Teil der Lofoten schon gut genug, so dass der Start ohne Probleme verlief.

Frühstück mitten in der Landschaft: Claus Hock und Steffi Karg haben die Ruhe weg. (Foto: Claus Hock)

Immer entlang der Europastraße 6 näherten wir uns dem Etappenziel und hatten dabei die Ruhe weg. Das liegt vor allem daran, dass wir uns vom Arbeitstag-Modell verabschiedet haben. Bislang hatten wir uns beim Fahren immer an den üblichen Ablauf gehalten: morgens los und abends ankommen. Das ist in Ordnung, wenn es einen Tag-Nacht-Wechsel gibt. Da hier, also vom Oldenburger Land aus gesehen jenseits des Polarkreises, aktuell aber durchgängig die Sonne scheint, können wir einfach fahren, wie wir lustig sind. Diese Erkenntnis hat neue Ruhe rein gebracht. Zwar waren wir am Donnerstag auch lange unterwegs, haben uns aber Zeit für ein Frühstück auf einem kleinen Felsvorsprung an eine, Fjord genossen; wir sind regelmäßig angehalten und haben Fotos gemacht oder die Landschaft genossen.

Das ging schon bei der Tagesaufgabe los, bei der wir auf einem Fußballplatz in Henningsvaer auf den Lofoten ein bisschen kicken mussten. Der Platz liegt auf einer Landzunge und ist auf zwei Seiten vom Wasser umgeben. Ein beeindruckendes Bild, gerade aus Drohnen-Perspektive.

Hier finden Sie alles zur Baltic Sea Rallye

Selbst das nächste Wehwehchen an unserem T4 konnte uns nicht aus der Ruhe bringen. Seit dem Start in Hamburg zeigte sich das Auto, von uns liebevoll Birdbox oder Birdiebix genannt, ganz manierlich. Der automatische Fensterheber an der Fahrerseite muss allerdings mittlerweile recht zärtlich behandelt werden, sonst fährt das Fenster automatisch wieder runter. Aber dann fiel am Donnerstag das Schloss in der gleichen Tür aus. Nach einem kurzen Sightseeing-Stopp wollte ich die Tür aufschließen, der Zylinder ließ sich auch drehen, aber das Schloss reagierte nicht. Nach ein bisschen hin und her drehen zog ich den Schlüssel wieder ab – und hatte den Zylinder gleich mit aus dem Schloss gezogen. Seitdem lässt sich die Tür nur noch von der Innenseite aus öffnen. Wir leben damit, wenn es passt, dann halten wir zwar zwischendurch an Werkstätten, bisher war aber keine Zeit. Das ist dann halt so, groß sind die Umstände ja nicht.

Ausblick vom Campingspot: Das Team Dompfaff & Strandläufer genoss immer wieder die tollen Ausblicke. (Foto: Claus Hock)

Und das, obwohl wir an Tag 6 wirklich oft ausgestiegen sind. Es gibt einfach zu viele tolle Stellen, die es wert sind, ihnen ein paar Minuten Zeit zu widmen. Sogar einen kleinen Tierpark haben wir besucht, damit wir wenigstens vor dem Nordkap mal Elche und Bären gesehen haben.

Den Zwischenstopp vor der Weiterfahrt an Tag 7 verbrachten wir dann an einem Fjord bei Nordkiosfjellet. Als wir ankamen, war Ebbe, am Freitagmorgen wurden wir dann vom Wasser zwei Meter vor den Zelten begrüßt. So startet man den Tag – und wir haben beide wirklich ausgesprochen gut geschlafen.

Campen am Ufer: So lässt es sich entspannt in den Tag starten. (Foto: Claus Hock)

Jetzt sind wir auf dem Weg zum Nordkap. Dort werden wir am Samstagmorgen zwischen 4 und 8 Uhr (ich erwähnte das mit dem Dauersonnenschein) Gelegenheit haben, uns mitsamt des Autos vor dem Globus zu fotografieren – und damit genau die Mitte unserer Reise rund um die Ostsee zu markieren. Ab Samstag geht es dann nämlich wieder ab in den Süden.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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