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NWZonline.de Region

Gemeinsam mit den Ammerländern nach Tallinn

27.06.2019

Unterwegs /Tallinn Unter 100 Kilometer inklusive Sightseeing in Tallinn und an einem alten sowjetischen U-Boot-Hafen: Eine so entspannte Route wie am ersten Tag in Estland hatte das Team Dompfaff&Strandläufer seit Rallye-Start noch nicht.

Die Innenstadt von Tallinn

Die Rechnung von Steffi und mir ist aufgegangen. Schon am Dienstag sind wir zusammen mit dem Ammerländer Racing Team von Helsinki nach Estland übergesetzt. Gegen halb eins am Mittwochmorgen hatten wir einen Campingplatz gefunden. Nach einer entspannten, aber leider regnerischen Nacht, sind beide Teams zusammen losgezogen. Erst nach Tallinn und dann nach Hara Allveelavade Sadam, zu einem verlassenen U-Boot-Hafen der Sowjetunion.

Der U-Boot-Hafen von Tallinn

Am frühen Nachmittag ging es dann zum Ort der zweiten Party während der Baltic Sea Circle Rallye nahe Uuri. Gegen 18 Uhr Ortszeit waren eine kleine Wagenburg errichtet und das erste Bier geöffnet. Oder wie es ein Team ausdrückte, dass an der russischen Grenze in Stau stand: „Gönnt euch!“

Tatsächlich ist der Umstand, dass heute nicht viel auf dem Plan stand und entsprechend das „Gönnt euch“ möglich ist, eine angenehme Abwechslung. Auch wenn bis hierher alles mehr oder weniger entspannt machbar war: Ein Urlaub war es definitiv nicht. Sich dann doch auf Sightseeing-Tour durch die wirklich wunderschöne Stadt Tallinn wie ein normaler Tourist zu fühlen, hat etwas Entspannendes. Da ist dann auch der abendliche Regen, der uns leider wieder eingeholt hat, nicht weiter schlimm.

Auch der Umstand, dass wir den ganzen Tag mit einem anderen Team unterwegs waren, war eine willkommene Abwechslung. Nach zwölf Tagen haben Steffi und ich uns zwar immer noch etwas zu erzählen, aber mal andere Stimmen zu hören, nicht immer im eigenen Saft zu schmoren oder einfach mal dem Wagen vor einem die Routenplanung überlassen zu können: nicht unbezahlbar, aber doch verdammt nah dran.

Die Zeit mit dem Bulli nähert sich langsam dem Ende.

So langsam realisieren wir auch, dass sich unser Abenteuer dem Ende nähern wird. Vier Tage sind es noch, also noch drei Male die Zelte aufbauen, dann sind wir wieder in Hamburg. Alle Aufgaben haben wir noch nicht erledigt, da werden wir noch ein bisschen Energie investieren müssen, um nicht zu viele weiße Flecken im Roadbook zu hinterlassen.

Aber das wird. Unser Tracker zeigt aktuell sechs Länder in zwölf Tagen und 5821 Kilometer an. Das sind beispielsweise für mich etwas mehr als 177 einfache Fahrten zur Arbeit, das ist einmal von Oldenburg zum Äquator und mehr als von Oldenburg zum Nordpol. Und wir sind noch nicht am Ziel. Das erreichen wir erst am Sonntag, 30. Juni, gegen 15 Uhr: Fischmarkt Hamburg.

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Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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