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NWZonline.de Region

Spezialisten suchen nach Kampfmitteln

18.11.2017

Varel /Bockhorn Noch in diesem Jahr suchen Spezialisten den ehemaligen Standortübungsplatz Friedrichsfeld in Varel und Bockhorn (Kreis Friesland) nach Überresten von Kampfmitteln ab. Ein Großteil des einstigen Standortübungsplatzes soll naturschutzfachlich aufgewertet werden und damit als Kompensationsmaßnahme für den Bau der Küstenautobahn A 20 dienen. Konkret bedeutet dies, dass auf dem Gelände offenes Grünland geschaffen wird, das zum Beispiel bedrohte Wiesenvogelarten als Bruthabitat nutzen können.

Da auf dem Gesamtgelände Friedrichsfeld während des Zweiten Weltkriegs Kampfhandlungen stattgefunden haben, besteht hier ein Verdacht auf Kampfmittelbelastung. Verschiedene konkrete Verdachtspunkte haben sich im Zuge von Untersuchungen in letzter Zeit allerdings nicht bestätigt, und auch sonst gab es in der Vergangenheit keinerlei Funde, die eine Sperrung der Liegenschaft notwendig gemacht hätten. „Für Personen, die sich auf dem Gelände bewegen, besteht aktuell keine Gefahr“, teilt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Oldenburg, mit.

Sobald ein rechtskräftiger Planfeststellungsbeschluss für den ersten Bauabschnitt der A 20 vorliegt (erwartet für Januar 2018), soll mit den Arbeiten für die Ausgleichsfläche begonnen werden.

Lars Laue
Redakteur
Regionalredaktion
Tel:
0441 9988 2059

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