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NWZonline.de Region Vechta Blaulicht

Bakumer Ehepaar von Internet-Betrügern hereingelegt

24.01.2020

Bakum Betrüger haben in dieser Woche ein Bakumer Ehepaar in die Irre geführt. Das teilt die Polizei mit. Die Unbekannten gaben sich als Mitarbeiter von Microsoft aus. Durch diese Masche verursachten die Betrüger einen Schaden von über 12.000 Euro.

Die bislang unbekannten Betrüger hatten ein gefälschtes Pop-Up-Fester auf einer Internetseite initiiert, welches auf ein Sicherheitsupdate von Windows 7 hinwies. Eine dortige Supportnummer verleitete die Geschädigte zu einem Anruf und so nahm das Unheil seinen Lauf. Im Verlauf dieser Kontaktaufnahme per Telefon mit dem vermeintlichen Helfer kam es zu einem Fernzugriff (Remote). Auf diese Weise hatten die Täter Zugriff auf den Computer der Geschädigten. So kam es im Laufe des Telefonats zu Banktransaktionen, die den Schaden verursachten. Die erforderlichen TAN-Nummern wurden während des Gesprächs erschlichen.

Dazu warnt die Polizei: Die Kontaktaufnahme zu den möglichen Geschädigten kann auch direkt durch einen Anruf erfolgen. Die Betrüger dieser Masche nutzen den bekannten Firmennamen, um Vertrauen zu schaffen und so an sensible Daten zu gelangen.

So wie in einem weiteren Fall vom 22. Januar 2020 geschehen: Ein Lohner erhielt laut Polizei entsprechende Anrufe eines angeblichen Microsoft-Mitarbeiters, in dessen Verlauf eine Fernzugriffssoftware installiert wurde. Innerhalb kurzer Zeit entstand ein Schaden von über 3000 Euro.

Da seit der vergangenen Woche Nutzer von Windows 7 nicht mehr mit Updates versorgt werden, weist die Polizei ausdrücklich auf diese Betrugsmasche hin. Die Täter nutzen den Umstand aus, vermeintliche Sicherheitsupdates zu installieren, um so Zugriff auf Computer, sensible Daten oder das Online-Banking ihrer Opfer zu erhalten.

Nachfolgende Hinweise und Tipps legt die Polizei im Umgang mit ähnlichen Situationen ans Herz:

- Seriöse Unternehmen nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zu ihren

Kunden auf. Sollte sich also ein angeblicher Mitarbeiter bei Ihnen

melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie auf, löschen Sie

die Mail oder schließen Sie den Browser.

- Geben Sie auf keinen Fall private Daten sowie Vermögenswerte,

TAN-Nummern oder ähnliches heraus.

- Fehler- und Warnmeldungen von Microsoft enthalten keine

Telefonnummern.

- Gewähren Sie unbekannten Anrufern keinen Zugriff (Remote) auf

ihren Computer.

- Laden Sie keine Software im Zusammenhang einer solchen

Kontaktaufnahme herunter.

Sollten Sie Opfer dieser Betrugsmasche geworden sein:

- Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn

herunter.

- Ändern Sie von einem nicht infizierten PC aus die Passwörter.

- Lassen Sie Ihren PC fachmännisch überprüfen und löschen Sie das

angebliche Fernwartungsprogramm.

- Nehmen Sie Kontakt zu Ihrer Bank bzw. zu den Zahlungsdiensten

auf, deren Daten die Täter ergaunert haben.

- Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

- Sie können den Betrugsversuch zusätzlich bei Microsoft melden:

www.microsoft.com/de-DE/concern/scam

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