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NWZonline.de Region Vechta Blaulicht

Stadt setzt auf Lastwagen statt Betonbarrieren

20.02.2019

Damme 190 Umzugswagen, dazu noch zahlreiche Musikgruppen und natürlich die Zuschauer: „Wir rechnen mit bis zu 30 000 Anwesenden insgesamt“, kann Timo Daniel, Polizeikommissar der Polizei Damme und Einsatzkoordinator für den Karnevalsumzug am Sonntag, 24. Februar, und am Rosenmontag sagen.

230 Polizeibeamte werden an allen drei Veranstaltungstagen (23. bis einschließlich 25. Februar) präsent sein, das teilte die Stadt Damme in einem Schreiben mit. Ab 11 Uhr wird am Sonntag und am Montag die Dammer Innenstadt für Verkehrsmittel gesperrt. Fußgänger können sich weiterhin frei bewegen, denn eine Einlasskontrolle gebe es nicht.

50 Beamte der Polizei Damme werden den Umzug am Sonntag überwachen, hinzu kommen 20 Beamte des Sicherheitsdienstes der Stadt. Zwei Reiter der Reiterstaffel aus Hannover werden zudem den Umzug anführen.

Hier stehen Beamte

Am Rathaus, an der Ecke Große Straße/Steinfelder Straße und an der Polizei selbst wird die Polizei Stände einrichten. An größeren Straßen wie der Steinfelder Straße und der Hunteburg Straße sorgen die Beamten dafür, dass die Einfahrtsverbote in den Veranstaltungsraum auch eingehalten werden. Mit Blick darauf weist Ordnungsamtsleiter Andreas Herzog noch einmal auf die Halteverbote für Fahrzeuge hin. Alle unerlaubt abgestellten Fahrzeuge werden abgeschleppt. Die Fluchtwege müssen unbedingt frei gehalten werden.

Die Strecke des Umzugs ist dieselbe wie vergangenes Jahr, Startpunkt ist am Rathaus und die Auflösung in der Wiesenstraße. Die Polizei rechnet mit knapp 8000 aktiven Teilnehmern. Eine Neuheit: Die Stadt teilt mit, dass die Hauptzufahrten zur Großen Straße nicht mehr mit Betonbarrieren abgesichert werden. Hier werden dieses Jahr Lkw stehen, die bei einem Notfall schnell weggefahren werden können.

Um sich vor Taschendiebstählen zu schützen, empfiehlt Daniel, möglichst auf große Taschen zu verzichten und sein Gepäck niemals irgendwo unbeaufsichtigt stehen zu lassen. Stichprobenartig kann die Polizei auch Taschenkontrollen vornehmen.

Bei der Wahl von Kostümrequisiten, die wie Waffen aussehen, appelliert Daniel an die Rücksicht der Bürger: „Wir können sie nicht verbieten, jedoch schüren sie oft unnötig das Angstgefühl.“

Lautstärke kontrollieren

Neu ist auch, dass die Lautstärke in den Festzelten ab 24 Uhr deutlich zurückgefahren werden muss. Außenboxen müssen ganz abgeschaltet werden. Mit einem neuen Messgerät wird die Stadt die Lautstärke kontrollieren.

„Letztes Jahr war vielen der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt beim Umzug noch sehr präsent. Darauf mussten wir entsprechend reagieren“, erklärte Daniel. Daher ließ die Polizei eine Lagebeurteilung für das Umzugsgebiet vom Bundeskriminalamt anfertigen. Somit kennen sie das Gebiet, wissen um potenziellen Schwächen bescheid. Dennoch, so Daniel: „Eine Gefährdung ist immer da.“

Insgesamt werden alle Sicherheitskräfte auf verstärkte Präsenz und Sichtbarkeit setzten, damit alles reibungslos ablaufen kann. Und ein kleiner Pluspunkt: Das Wetter verspricht Sonnenschein.


Die Umzugsstrecke mit allen Fluchtwegen findenn Sie unter   www.carneval-in-damme.de/karnevalswagen_anmeldung.html 
Freya Adameck Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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