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NWZonline.de Region Vechta Blaulicht

Corona-Pandemie: Nur noch sechs Personen aus zwei Haushalten

22.10.2020

Kreis Vechta Mit Stand von Mittwoch, 18 Uhr, sind dem Gesundheitsamt des Landkreises Vechta 66 weitere Covid-19-Infektionen gemeldet worden. Somit gibt es im Kreisgebiet insgesamt 1079 bestätigte Corona-Fälle. Davon sind aktuell 309 Personen mit dem Corona-Virus infiziert.

Ein Großteil der Neuinfektionen resultiert weiterhin aus einer privaten Trauerfeier in Lohne, anderen privaten Zusammenkünften im Landkreis Vechta sowie Kontakten am Arbeitsplatz. Derzeit befinden sich zehn an Covid-19 erkrankte Personen in stationärer Behandlung, davon wird eine Person auf der Intensivstation beatmet.

Aufgrund der zahlreichen Neuinfektionen veröffentlichte der Landkreis Vechta am Mittwoch eine neue Allgemeinverfügung, die ab Freitag, 23. Oktober, in Kraft tritt und die Allgemeinverfügung vom 15. Oktober aufhebt. Diese beschränkt unter anderem die sozialen Kontakte im privaten sowie im öffentlichen Raum auf höchstens sechs Personen aus maximal zwei Haushalten. Des Weiteren hat jede Person in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Die Anzahl der Genesenen steigt um sechs Personen auf 753, die der in Quarantäne um 56 auf 1001. Die Zahl der Personen, die sich nicht mehr in Quarantäne befinden, steigt um 46 Personen auf 4412. Die Inzidenzzahl für den Landkreis Vechta liegt bei 112,36.

geänderte Besuche

Aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen in der Region hat das Dammer Krankenhaus St. Elisabeth die Regelung für Besuche geändert. Grundsätzlich dürfen Patienten während ihres Krankenhausaufenthaltes zurzeit keinen Besuch erhalten. Es ist aber möglich, Wäsche und andere Dinge für den persönlichen Bedarf der Patienten an der Pforte des Krankenhauses abzugeben.

Ausnahmeregelungen gibt es für Schwangere bei der Entbindung und in der Zeit danach sowie Angehörige von Sterbenden und Palliativ-Patienten. Es gelten die Absprachen mit dem behandelnden Arzt, dabei soll die Besuchszeit möglichst auf eine Stunde pro Tag reduziert werden.

Notfallaufnahme-Patienten sollen möglichst ohne Begleitung kommen. Das gilt auch für Menschen, die die Ambulanzen besuchen oder zu radiologischen Untersuchungen kommen. Ziel sei es, die Patienten vor einer Infektion zu schützen, die ins Krankenhaus getragen wird.

kein CDU-Treffen

Die Bakumer CDU-Mitgliederversammlung wird wegen der Corona-Entwicklung erneut abgesagt. Am kommenden Montag hätte der Bürgermeisterkandidat der Partei gewählt werden sollen. Vorstand und Fraktion der CDU hatten sich im Vorfeld für eine Wiederwahl von Tobias Averbeck ausgesprochen. Die Versammlung soll im Frühjahr 2021 nachgeholt werden.

Kein Empfang

Am Ende eines jeden Kalenderjahres organisiert die Verwaltung der Stadt Vechta Empfänge für Vechtaer, die im laufenden Jahr ihren 80. beziehungsweise 85. Geburtstag feiern oder gefeiert haben. Auch diese Traditionsveranstaltung kann aufgrund der Corona-Pandemie diesmal nicht stattfinden. Zumindest nicht im kommenden Dezember. Sie soll aber 2021 nachgeholt werden.

Auch die Baumpflanzaktion für Hochzeitspaare und Ehejubilare in Vechta muss wegen der Corona-Pandemie auf das kommende Jahr verschoben werden. Die Paare, die sich bereits angemeldet haben, werden frühzeitig benachrichtigt.

Maskenpflicht

Aufgrund der sich verschärfenden Corona-Situation weist der Bürgermeister der Gemeinde Holdorf, Dr. Wolfgang Krug, noch einmal darauf hin, dass das Betreten des Holdorfer Rathauses nur mit einer Maske gestattet ist. Ausgenommen hiervon sind Kinder unter sechs Jahren und Personen, die eine entsprechende ärztliche Bescheinigung vorzeigen können oder aus Altersgründen hiervon befreit sind.

Um Missverständnisse zu vermeiden, ist es für die zuletzt genannten Personenkreise wichtig, vorab per Telefon Gesprächszeiten mit dem jeweiligen Ansprechpartner im Rathaus zu vereinbaren. Generell bittet der Bürgermeister allerdings darum, dass man im Vorfeld klärt, ob das Anliegen nicht auch telefonisch erledigt werden kann. So könne die Gesundheit sowohl der Besucher als auch der Beschäftigten geschützt werden, und die Arbeitsfähigkeit der Gemeindeverwaltung bleibe erhalten.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
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Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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