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NWZonline.de Region Vechta Blaulicht

Prozessauftakt Nach Tat In Vechta: Wollte 57-Jähriger seinen Bruder erstechen?

05.08.2020

Lohne Wegen versuchten Totschlags muss sich seit Dienstag ein 57 Jahre alter Mann aus Lohne vor der Schwurgerichtskammer des Oldenburger Landgerichtes verantworten. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, am 1. Dezember 2019 in Vechta versucht zu haben, seinen jüngeren Bruder zu erstechen. Laut Anklage soll der 57-Jährige seinem Bruder ein Messer in den Unterleib gerammt haben. Das Versterben seines Bruders sei ihm dabei egal gewesen, so die Anklage.

Das Opfer hatte die Attacke schwer verletzt überlebt. Nur eine sofortige Not-Operation hatte ihm das Leben gerettet. Die Anklage geht davon aus, dass der Grund für den Angriff Streitigkeiten über Mietschulden gewesen ist. Der 57-Jährige indes bestritt am Dienstag die Vorwürfe. Er will zur Tatzeit über gar kein Messer verfügt haben. Die Anwältin des Angeklagten erklärte, dass ihr Mandant Ende 2019 in keiner guten Verfassung gewesen sei. Seine Ehe sei zerrüttet gewesen.

Der Angeklagte habe auch viel Alkohol getrunken und Drogen konsumiert. Mit seinem Bruder, zu dem er stets ein sehr gutes Verhältnis gehabt habe, habe er sich überworfen. Unter anderem sei der Angeklagte mit der neuen Frau seines Bruders nicht klar gekommen. Am Tatabend habe der Angeklagte in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Vechta lauthals geschimpft, so die Anwältin. Vielleicht genervt von dem Lärm soll das spätere Opfer, das im selben Haus wohnte wie der Angeklagte, an die Tür des Angeklagten gehämmert haben.

Der Angeklagte öffnete: Es soll dann zu einem schweren Gerangel unter den beiden Brüdern gekommen sein. Mehr nicht, so der 57-Jährige. Wie sein Bruder so schwer verletzt werden konnte, will er sich nicht erklären können. Vielleicht habe sein Bruder einen spitzen Gegenstand in der Tasche gehabt. Der könnte sich bei dem Gerangel dann in den Unterleib gebohrt haben. Der Prozess wird fortgesetzt.

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