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NWZonline.de Region Vechta Blaulicht

Kontrollen: 50 Autofahrer mit Handy am Steuer

28.11.2019

Oldenburger Münsterland 50-mal sind in der vergangenen Woche Autofahrer mit dem Handy am Steuer erwischt worden. Dieses Ergebnis teilt die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta nach den angekündigten Schwerpunktkontrollen zum Thema Ablenkung im Straßenverkehr mit. Im Mittelpunkt der Kontrollen stand die Handynutzung. Außerdem mussten Polizisten zwölf-mal einschreiten, weil Radfahrer ihr Smartphone nutzten.

Wie gefährlich der Blindflug bei der Handynutzung sein kann, zeigt laut Polizei ein Vorfall am 20. November. Ein Lieferwagenfahrer (39) war bei seiner Fahrt auf der Lohner Straße und Münsterstraße in Vechta so in sein Handy vertieft, dass er das Rot einer Fußgängerampel übersah. Polizisten beobachteten den Vorfall bei einer Kontrolle gegen 10.55 Uhr. Als der Lieferwagen den Standort der Polizisten passierte, sahen sie den nach unten gerichteten Kopf des Fahrers und dass er offensichtlich ein Handy bediente. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Auf der Münsterstraße in Höhe der Abzweigung Welper Straße hatte eine Fußgängerin die sogenannte „Schlafampel“ aktiviert. Kurz bevor der 39-Jährige die Ampel erreichte, sprang sie auf „Rot“ um, was der Lieferwagenfahrer gar nicht bemerkte. Die Fußgängerin erkannte die Gefahr und blieb stehen.

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In Höhe der nachfolgenden Tankstelle konnten die Beamten den Lieferwagen schließlich stoppen und dem 39-jährigen Vechtaer zum Sachverhalt befragen. Dieser räumte ein, dass er durch sein Smartphone abgelenkt war und – trotz Rotlichtes – über den Ampelbereich gefahren war. Gegen den Vechtaer wurde ein Verfahren eingeleitet, ihm drohen nun ein empfindliches Bußgeld und Punkte in Flensburg.

Ein uneinsichtiger Lastwagenfahrer aus dem Saterland wurde am 20. November in Petersdorf gestoppt. Polizisten hatten ihn in Bösel mit dem Handy am Steuer telefonieren sehen. Am selben Tag wollten Polizeibeamte einen Fahrradfahrer auf der Barßeler Straße in Friesoythe mit Ohrstöpseln kontrollieren und sprachen diesen an. Zunächst jedoch ohne Reaktion, da er die Polizeibeamten nicht gehört hatte. Doch nicht nur das Ansprechen der Polizeibeamten kann überhört werden, sondern auch wichtige Verkehrsgeräusche können nicht oder nur teilweise wahrgenommen werden, so die Polizei. Darüber hinaus ahndeten die Beamten einige Gurt- und Rotlichtverstöße.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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