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NWZonline.de Region Vechta Blaulicht

„Länderübergreifend vorbildlich“

03.04.2019

Vechta „Die Justizvollzugsanstalt für Frauen in Vechta hat länderübergreifend einen guten Ruf und ist auf niedersächsischer Ebene vorbildlich aufgestellt“. Das Lob sprach Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza nach einem Besuch in der Vechtaer Anstalt aus. Sie war gekommen, um sich in der Woche der Bildung und Ausbildung in der Anstalt zu informieren.

An der Besichtigung und den Gesprächen mit den Abteilungsvertretungen und des Personalrats nahmen auch die beiden Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Siemer (CDU) und Deniz Kurku (SPD) teil. Vollzugsleiter Oliver Weßels verwies auf die Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für die Inhaftierten. Es gebe derzeit 34 Frauen im Vollzug, die eine Ausbildung absolvieren, sowohl im Vollzug als auch in Betrieben. Die Lehrberufe Köchin und Maler- und Lackiererin seien voll besetzt. Aber auch die schulische Ausbildung mit Haupt- und Realschulabschlüssen würden gut genutzt. Die Anstalt ermögliche Inhaftierten auch zu studieren, hauptsächlich im Fernstudium, aber auch das Abitur könne nachgeholt werden. „80 Prozent der Inhaftierten gehen einer Beschäftigung nach“.

Havliza lobte vor allem die sozialtherapeutische Arbeit der Anstalt. Sie sei schon mehrfach in der Vechtaer Anstalt gewesen und habe auch das gute Essen in der Kantine in ihrer Referendarzeit beim Amtsgericht in Vechta kennengelernt. Aber auch im sozialtherapeutischen Bereich und in der Versorgung mit Ärzten müsse noch mehr getan werden. „Ärzte mit größerer Stundenzahl sind schwer in den Vollzug zu bekommen“, so die Justizministerin.

In einer Frauenanstalt sei die Atmosphäre besser als im Männervollzug. Das sei auch ein Verdienst der Bediensteten. Immerhin gehe es in Vechta mit der Hauptanstalt und der Nebenstelle in Hildesheim um Frauen und Jugendliche im Alter zwischen 14 und 82 Jahre. Die Mutter-Kind-Station betreue junge Mütter mit Kindern bis zum Schulanfang. „Das ist eine gute soziale Einrichtung.“ Eine Berufsausbildung und die Weiterbildung seien maßgebend förderlich für eine gute Resozialisierung, so die Ministerin.

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