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Aktualisiert vor 3 Minuten.

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NWZonline.de Region Vechta Blaulicht

Wie aus vier Monaten ein Jahr Gefängnis wird

13.07.2019

Vechta /Oldenburg Weil sie mehrmals das Jobcenter betrogen hat, muss eine alleinerziehende Mutter aus Vechta nun für insgesamt zwölf Monate ins Gefängnis. Ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts in Vechta hat das Oldenburger Landgericht am Freitag in zweiter Instanz bestätigt. Zwar war die 43-Jährige wegen der jüngsten Taten nur zu vier Monaten Gefängnis verurteilt worden, doch muss sie eine frühere Strafe von neun Monaten Haft, deren Vollstreckung seinerzeit noch zur Bewährung ausgesetzt worden war, nach einem Bewährungswiderruf zusätzlich verbüßen.

Die Angeklagte hatte weiterhin die vollen Leistungen des Jobcenters bezogen, auch nachdem sie eine Arbeit in Vollzeit angenommen hatte. Die veränderte Situation hatte sie dem Jobcenter gegenüber verschwiegen. Die 43-Jährige arbeitete mit mehreren Konten. Fast alle Konten waren dem Jobcenter bekannt, nur eines nicht. Auf dieses unbekannte Konto wurde ihr Gehalt überwiesen. Ein späterer Datenabgleich brachte dann aber alles ans Tageslicht.

Gegen das Urteil des Amtsgerichtes Vechta (vier Monate Haft) hatte die Angeklagte Berufung eingelegt. In Oldenburg wollte sie noch eine weitere Bewährungsstrafe erreichen. Doch das war aussichtslos. Das Problem der Frau war die einschlägige Vorstrafe (neun Monate Haft). Da hatte sie das Jobcenter noch intensiver betrogen. Weil sie seinerzeit aber eben noch nicht vorbestraft war, wurde die Vollstreckung der Strafe noch zur Bewährung ausgesetzt.

Doch Bewährungsauflagen wurden nicht eingehalten, was zur Folge hatte, dass diese Bewährung zweimal widerrufen wurde. Und zweimal hatte es die Anwältin der Frau geschafft, den Widerruf wieder rückgängig zu machen.

Und dann kamen die neuen Taten. Nun gab es keine Bewährung mehr. Und auch der Widerruf der Bewährung bezüglich der neun Monate Haft kann nicht mehr aufgehalten werden.

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