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NWZonline.de Region Vechta Blaulicht

Stoppelmarkt-Fundsachen im Rathaus

23.08.2019

Vechta Der Stoppelmarkt 2019 war eine tolle, erfolgreiche Veranstaltung: Darüber sind sich Bürgermeister Helmut Gels und die Stadtverwaltung, Marktverwaltung, Schausteller, Wirte, Polizei sowie Rettungskräfte einig. Knapp 800 000 Besucherinnen und Besucher kamen an den sechs Stoppelmarkt-Tagen auf die Westerheide (die NWZ berichtete). Bei einer gemeinsamen Besprechung im Amtmannsbult zogen alle Beteiligten grundsätzlich ein positives Fazit.

Außerdem lobte Bürgermeister Helmut Gels die Ehrlichkeit der Stoppelmarktbesucher. Unzählige Fundsachen, darunter auch zahlreiche Portemonnaies und Mobiltelefone sowie hochwertige Smartphones, seien an den sechs Tagen im Amtmannsbult abgegeben worden. Ab sofort können diese im Rathaus der Stadt Vechta abgeholt werden. Stoppelmarktbesucher, die Gegenstände verloren haben, können sich bei Jacqueline Steller (Zimmer E41, Tel. 04441/886326) erkundigen, ob diese abgegeben wurden und sie gegebenenfalls dort abholen. Das Konzept für den Stoppelmarkt 2019 sei aufgegangen, sagte Bürgermeister Helmut Gels: „Der Stoppelmarkt ist wegen des offenen, vertrauensvollen und eingespielten Miteinanders aller Beteiligten wieder eine gute Veranstaltung gewesen. Unser Erfolgsrezept ist die seit Jahren bestehende und gelungene Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen. Dafür bin ich sehr dankbar.“ Dem stimmten auch die Schausteller zu: „Grundsätzlich sind wir mit dem Stoppelmarkt 2019 sehr zufrieden, nur das Wetter hätte – insbesondere am Wochenende – etwas besser sein dürfen.“, so der Vorsitzende des Vechtaer Schaustellervereins, Jürgen Meyer. Er dankte allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben, mahnte aber, das Thema Personalmangel im Schaustellergewerbe nicht aus den Augen zu verlieren. „Wenn wir in den kommenden Jahren weiter so tolle Stoppelmärkte feiern wollen, müssen wir uns mit diesem Thema beschäftigen“, sagte er.

Auch für die Vechtaer Polizei sei es eine „gelungene und friedliche Veranstaltung mit den richtigen Partnern“ gewesen, erklärte Jens Werner, Polizeirat und Leiter des Kommissariats Vechta. Die Sicherheitspläne, die auch mehr (sichtbare) Polizei-Präsenz vorsahen, hätten Wirkung gezeigt und seien von den Besucherinnen und Besuchern positiv aufgenommen worden, berichtete er. Ein Polizist sei allerdings tätlich angegriffen worden.

Auch Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) haben einen Angriff auf eine Person im Dienst erleben müssen. Wegen eines Schädel-Hirn-Traumas habe jemand aus dem Team drei Tage im Krankenhaus behandelt werden müssen, erklärte Henrik Busch (DRK). Ansonsten sei der Stoppelmarkt auch für das DRK ruhig verlaufen und die Retter seien zufrieden. Bis gestern Morgen, 7 Uhr, habe es rund 300 Hilfeleistungen gegeben, erläuterte Henrik Busch.

Die Taten gegen Polizei, Rettungskräfte und Einsatzmittel nannte Bürgermeister Helmut Gels „abstoßend“. Die Angriffe seien auch nicht im Kontextes des Stoppelmarkts zu sehen, sondern mittlerweile leider eher ein gesellschaftliches Problem, betonte er. Dem stimmten auch Werner, Busch und Riesenradbetreiber Klaus Wilhelm zu.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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