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NWZonline.de Region

Urteil: Viereinhalb Jahre für Ehrenpräsident

22.07.2017

Hameln Zwischen 2013 und 2016 verkaufte der Ehrenpräsident und Kassenwart des Schützenvereins „Hameln 2000“ nach Überzeugung des Landgerichts Hannover in 37 Fällen Sachkunde-Nachweise, die für den Erwerb einer behördlichen Waffenbesitzkarte notwendig sind. Am Freitag wurde der italienische Gastronom wegen Bestechlichkeit zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt. Der 60-Jährige, der bereits seit Mai 2016 wegen Fluchtgefahr im Gefängnis sitzt, hatte die Vorwürfe stets bestritten.

Pro Fall seien zwischen 690 und 1561 Euro geflossen, sagte der Vorsitzende Richter Volker Löhr. Viele Anwärter hätten jedoch gar kein Schießtraining absolviert.

Der ehemalige erste Vorsitzende des Schützenvereins – ein 53-jähriger Rechtsanwalt – erhielt wegen Beihilfe in 19 Fällen eine Bewährungsstrafe von 18 Monaten. Der 39 Jahre alte frühere Vize-Chef wurde wegen 15-facher Beihilfe zu 15 Monaten auf Bewährung verurteilt. Hinzu kommen Geldstrafen. Der Gastronom habe trotz seines geringen Einkommens seinen Lebensstil mit eigener Wohnung und Ferrari fortführen wollen.

Der gebürtige Italiener beteuerte unter Tränen, auf keinen Fall aus Deutschland fliehen zu wollen. Sein Anwalt kündigte Revision an.

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