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Tipps für Kauf und Pflege O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie bleibst du länger grün?

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen gibt Tipps, wie der Weihnachtsbaum möglichst lange ansehnlich bleibt.

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen gibt Tipps, wie der Weihnachtsbaum möglichst lange ansehnlich bleibt.

Felix/Pixabay

Oldenburg - Gute Nachrichten für alle Weihnachtsbaumfans: Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) rechnet in dieser Saison mit guten Qualitäten der Christbäume und einer ausreichenden Versorgung. Trotz der Krisensituation sollten die Preise für Weihnachtsbäume außerdem stabil bleiben – nur kleinere Preis-Aufschläge sind möglich.

„Da die Weihnachtsbäume acht bis zehn Jahre zum Wachsen benötigen, sind die Folgen der Dürre in diesem Jahr noch nicht zu sehen“, erklärt Dr. Hendrik Führs, Leiter des Fachbereichs Beratung und Qualitätsmanagement im Gartenbau bei der LWK. „Ältere Bäume wurzeln tief und können so auch bei längerer Trockenheit noch Wasser aus tieferen Bodenschichten aufnehmen.“

Damit der Weihnachtsbaum auch möglichst lange in voller Pracht erhalten bleibt, gibt die LWK Tipps für den Kauf und die Pflege des Baumes.

Erste Schritte

Ein besonders wichtiges Kriterium für die Haltbarkeit ist die Frische. Hier gilt zu beachten:

Der Christbaum sollte erst kurz vor Weihnachten geschlagen werden.


Er sollte möglichst dort gekauft werden, wo er gewachsen ist.

Falls ein Verpackungsnetz benutzt wird, sollte dieses erst ein bis zwei Tage vor dem Aufstellen von unten nach oben geöffnet und entfernt werden.

Falls der Baum gefroren ist, sollte er langsam aufgetaut werden.

Nach dem Transport sollte der Baum in einen Eimer Wasser gestellt werden.

Kein „Temperaturschock“

Sollte eine zwischenzeitliche Lagerung notwendig sein, gibt es auch hier Tipps:

Das ideale Zwischenlager sollte kühl, schattig und windgeschützt sein. Garten, Balkon und Keller bieten sich hier besonders gut an.

Ideal ist es, den Baum vor dem Aufstellen langsam an das wärmere Raumklima zu gewöhnen, indem man ihn ein bis zwei Tage in einen hellen Kellerraum, einen kühlen Wintergarten oder ins Treppenhaus stellt.

Fast geschafft

Kurz vor dem Aufstellen und während der Standzeit helfen folgende Tipps helfen, die Frische zu erhalten:

Der Baum ist am Stammende zu beschneiden.

Der Standort sollte kühl, also nicht zu nahe an der Heizung sein.

Der Baum sollte vor dauerhafter Zugluft und direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Je nach Zimmertemperatur benötigt der Baum 0,5 bis 4 Liter Wasser pro Tag.

Die Zweige täglich mit Wasser besprühen.

Topfbäume sollten maximal zehn Tage im warmen Raum stehen.

Dürre wirkt sich aus

Wenngleich es in diesem Jahr noch keine großen Probleme gibt, einen prächtigen Baum zu ergattern, wird sich die Lage in den kommenden Jahren laut der LWK ändern. Die Folgen der Dürre werden zunehmend spürbar sein und sich auf die Qualität und den Bestand der Bäume auswirken: „Vor allem Neuanpflanzungen mit geringer Wurzelausprägung sind in diesem Jahr von der Trockenheit betroffen. In Niedersachsen sind das etwa 15 Prozent der Neuanpflanzungen“, so die LWK.

Bereits heute greifen einige Menschen auf Alternativen zurück. Hier gibt es zum Beispiel: Weihnachtsbäume in Töpfen, um sie mehrere Jahre zu verwenden. In der Praxis überleben allerdings nicht alle Topfbäume, wenn sie erst kurz vor Weihnachten mit ihren Wurzeln aus dem Boden gerissen und in einen Topf umgepflanzt werden. Hier ist es daher ratsam, auf Bäume zurückzugreifen, die direkt im Topf aufgezogen werden. Eine weitere Möglichkeit sind Kunststoffbäume – aufgrund ihrer Umweltbilanz sollte auf ein hochwertiges Modell zurückgegriffen werden, welches über Jahre hinweg genutzt werden kann. Nachhaltigere Möglichkeiten sind Bäume aus Holz, Metall, oder auch Stoff – hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Alexandra Meier
Alexandra Meier Digitalteam Wesermarsch
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