Wolfsburg - Ein breites Bündnis aus Kirchen, Gewerkschaften, Parteien und Vereinen will am Sonnabend gegen einen rechtsextremen Aufmarsch in Wolfsburg protestieren. Die rechtsradikale „Initiative Zukunft statt Überfremdung“ hatte zu dem Marsch aufgerufen. Aktuell befasst sich das Oberverwaltungsgericht Lüneburg mit der Genehmigung des Streckenverlaufes. „Ganz gleich, wo es entlanggeht, wir wollen ein starkes und zugleich friedliches Zeichen gegen Rechts setzen“, sagte der katholische Diakon Karl-Theodor Weise als Vertreter der Kirchen.
Ursprünglich hatte die Stadt Wolfsburg versucht, die Demonstration der Rechtsradikalen ganz zu untersagen. Wolfsburg sei eine Stadt, die durch kulturelle Vielfalt ihrer Bürgerinnen und Bürger geprägt sei, so die Stadt. Das Verwaltungsgericht Braunschweig hatte das Verbot aufgehoben.
