WOLFSBURG - Niederlage für Maik Nahrstedt vor Gericht: Der beurlaubte Pressesprecher der Wolfsburger Stadtwerke hat weiterhin Hausverbot bei seinem Arbeitgeber. Das entschied das Landesarbeitsgericht Niedersachsen am Mittwoch. Auch bei der gültigen Beurlaubung folgte die Kammer dem Antrag der Stadtwerke. Hintergrund seien die bislang zwar nicht nachgewiesenen aber auch als bloßer Verdacht bereits schwerwiegenden Vorwürfe wegen möglicher Weitergabe von vertraulichen Interna, hieß es. Nahrstedt ist eine der Schlüsselfiguren der CDU-Affäre um mögliche illegale Wahlkampffinanzierungen. Unter anderem geht es um die Landtagswahl 2003. Der frei jetzt gestellte Betriebsredakteur soll für die CDU Wahlkampf gemacht und die Kosten über die Stadtwerke abgerechnet haben.
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