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Neues aus der Reisewelt Königskunst in Madrid und Geschichte in Jerusalem

Das Museum in der Festung Davidturm in Jerusalem ist wieder geöffnet. Im Innenhof warten archäologische Fundstücke, in den Räumen unter anderem interaktive Galerien.

Das Museum in der Festung Davidturm in Jerusalem ist wieder geöffnet. Im Innenhof warten archäologische Fundstücke, in den Räumen unter anderem interaktive Galerien.

Ricky Rachman/dpa-tmn

Madrid (dpa/tmn) – Für an Kunst und Kultur interessierte Urlauberinnen und Urlauber ist Madrid eines der Topreiseziele in Europa. Ab 28. Juni gibt es noch einen Grund mehr für einen Besuch in der spanischen Hauptstadt: Neben dem Königspalast eröffnet die Galeria de las Colecciones Reales.

Hier werden 650 Werke aus der königlichen Sammlung ausgestellt, darunter Bilder von Goya oder Velázquez, aber auch Möbel und Teile der einstigen arabischen Stadtmauer Madrids. Nach Behördenangaben ist es das größte Museumsprojekt seit Jahrzehnten in Spanien.

Jerusalem: Museum im Davidturm wieder geöffnet

Das Davidturm-Museum über die Geschichte Jerusalems hat nach einer umfassenden Erneuerung wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Unter anderem hat es ein technisches Upgrade bekommen, darunter eine zwölf Meter hohe Multimedia-Wand. Das antike Jerusalem soll interaktiv erlebbar gemacht werden, teilt das israelische Verkehrsbüro mit. Im Zuge der dreijährigen Renovierung wurde die Museumsfläche zudem verdoppelt.

Über einen neuen Eingangspavillon am Jaffa-Tor sei das Museum nun auch über die Altstadt zu betreten. Neue Aufzüge, Lifte und Rampen machen dem Komplex barrierefrei. Die Festung Davidturm ist eines der Wahrzeichen Jerusalems.

Auf den Spuren des Hirns in Berlin

Mit neuem Look und einer überarbeiteten Ausstellung öffnet das Medizinhistorische Museum der Charité in Berlin nach drei Jahren Umbauphase wieder. Zur Wiedereröffnung zeigt das Museum ab sofort die Sonderausstellung «Das Gehirn in Wissenschaft und Kunst».

Die Ausstellung beschäftigt sich unter anderem mit dem Aufbau des Gehirns, der Messung von Gehirnströmen und der Entwicklung des Gedächtnisses. Unterstützt durch zahlreiche Ausstellungsexponate, Erklärtexte und Videos wird Einblick in aktuelle Forschungsarbeiten von Neurowissenschaftlern der Charité gegeben - etwa anhand einer Prothese, die der Form einer Badekappe ähnelt.

Neben der Sonderausstellung, die bis Ende Januar 2024 läuft, zeigt sich auch die Dauerausstellung zur Geschichte der Medizin in moderner und überarbeiteter Form.

Die Militärarsenale der Supermächte in Dresden

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden widmet sich der Entwicklung und dem Wandel militärischer Technologien. Die ab sofort laufende Sonderausstellung «Overkill» hinterfrage, «welche Rolle Militär, Gesellschaft und Kultur dabei spielten», so das Museum. Die hohen Investitionen des Militärs habe schon lange kontroverse Debatten ausgelöst - nicht nur wegen des militärischen Hintergrunds, sondern auch wegen des Einflusses der Technik auf Menschen und Umwelt.

Die Sonderausstellung läuft bis Ende Juni 2024 und gibt Besucherinnen und Besuchern unter anderem einen Einblick in die Arsenale der Supermächte.

Einblick in die Dampflokwerkstatt im Harz

Die Harzer Schmalspurbahnen öffnen die neue Dampflokwerkstatt in Wernigerode nun auch für Touristen. Zunächst an zwei Tagen pro Woche lässt sich ein Blick in den Innenbereich der Werkstatt werfen, die das bislang größte Bauwerk in der Geschichte der Harzer Schmalspurbahnen ist und 2022 in Betrieb ging.

Von der Besuchergalerie können Touristen den Angaben zufolge das gesamte Werkstattgeschehen beobachten. Zudem gibt es eine Ausstellung zur Geschichte der Schmalspurbahnen im Harz. Der Besucherbereich ist derzeit dienstags und samstags geöffnet.

Die bei Touristen beliebten Dampfloks fahren auf verschiedenen Strecken durch den Harz und auf den Brockengipfel.

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