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NWZonline.de Ratgeber Reise

Traumreise bis ans Ende der Welt

26.02.2019

Butjadingen /Südamerika In Patagonien gelandet, haben wir das Gefühl auf einem anderen Kontinent zu sein. Die wirtschaftliche Lage in Chile ist erheblich besser als in den Ländern Südamerikas, die wir davor bereist haben. Die Wohnviertel erinnern an England oder Schweden, es gibt wieder voll ausgestattete Supermärkte, und es ist anscheinend Geld für eine Abfallentsorgung vorhanden.

Damit kommen die Menschen hier schon besser mit der Entsorgung der „neuen“ Konsumgüter zurecht. In Chile sind mittlerweile ebenfalls Plastiktüten verboten, die es in Peru noch in Massen im Supermarkt und leider auch in den Flüssen gibt.

Wir starteten unsere Radreise in Patagonien auf der Carretera Austral. Der Bau der 1350 Kilometer langen Strecke begann erst 1976. Zu dem Zeitpunkt waren viele der Orte nur mit dem Schiff oder Flugzeug zu erreichen. Erdrutsche und Schotterstrecken erfordern einen hohen Wartungsaufwand. Die Carretera Austral ist auch heute nicht immer einfach zu fahren, da 60 Prozent nicht befestigt sind. Die Strecke führt durch grüne Wälder, vorbei an blauen Flüssen, Seen, Fjorden, schneebedeckten Bergen und Gletschern. Mehrfach müssen wir Fähren nehmen. Für die Nacht schlagen wir unser Zelt mitten in der Natur auf.

Die Herausforderung ist hier nicht so sehr das Radfahren als vielmehr das Wetter. Wir haben alles gehabt: Regen, Sonne, Schnee und viel Wind. Sogar jetzt im Sommer kann die Temperatur schon mal gegen 0 Grad fallen.

Es gibt viele Gelegenheiten für Wanderungen. Eine sehr, schöne mehrtägige Tour haben wir in dem neuen Nationalpark Parque Patagonia unternommen. 90 Kilometerlang ging es durch Flusstäler und über Berge – 25 Flussdurchquerungen inklusive. Wir haben einen Gletscher besucht und mit dem Kajak Marmorhöhlen erkundet.

Die Carretera Austral endet in Villa O’Higgins. Von da aus geht es mit einer Fähre und über einen 21 Kilometer langen Wanderweg mit den Rädern zur argentinischen Grenze. Auf dieser Seite östlich der Andenausläufer startet die Pampa. Es regnet weniger, dafür ist es erheblich windiger. Wir hatten Stunden mit Windstärken bis zu 100 Stundenkilometern. Da ist es nicht mehr möglich, mit dem Fahrrad zu fahren – selbst das Schieben wird schwierig. Viele beenden ihre Radreise an dem Punkt. Wir wollten aber bis nach Ushuaia – zum „Ende der Welt“.

Auf dem Weg haben wir noch einige Stationen angefahren. In El Chalten kann man den berühmten Berg Fitz Roy bestaunen und in El Calafate den Gletscher Perito Moreno besichtigen – der einzige weltweit, der aktuell nicht kleiner wird. Und im Nationalpark Torres del Paine (wieder Chile) gibt es ebenfalls ein beeindruckendes Bergmassiv zu umwandern.

Die Pampa selber ist eine Grassteppe, eine scheinbar nicht enden wollende, dünn oder gar nicht besiedelte Landschaft. Manchmal liefen uns Guanakos, Strauße oder Gürteltiere über den Weg.

Nach sechs Monaten sind wir nun in Ushuaia auf Feuerland angekommen. Am Ende der Welt, froh, dass wir und die Fahrräder heil geblieben sind. Jetzt genießen wir noch ein paar freie Tage und erholen uns von 7500 Kilometern Fahrradfahren, bevor es zurück nach Deutschland geht.

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