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NWZonline.de Ratgeber Reise

In karibischem Flair Weltliteratur zum Nachleben

14.09.2019

Cartagena De Indias Es herrschen turbulente Zeiten im Land, als Gabriel García Márquez die kolumbianische Küstenstadt Cartagena de Indias erreicht. Wie viele andere war auch der spätere Literaturnobelpreisträger (1927–2014) Hals über Kopf aus der Hauptstadt Bogotá geflohen, wo im April 1948 ein blutiger Bürgerkrieg tobte. „Gabo“ war damals erst 21 Jahre alt, wollte Journalist werden und hatte keinen einzigen Peso in der Tasche.

Oliveros führt zum ehemaligen Wohnhaus des Schriftstellers. Es befindet sich direkt hinter der alten Stadtmauer mit Blick aufs türkisblaue Meer. Neben dem monumentalen Kloster von San Pedro Claver zeigt er das alte Redaktionsgebäude der Tageszeitung „El Universal“, wo der junge Nachwuchsjournalist damals sein Handwerk lernte.

Neben realen Schauplätzen aus Gabos Leben begegnen Besucher auf Spaziergängen durch die malerische Altstadt Cartagenas vor allem Szenen und Orten aus seinen Romanen. Im Park Fernández de Madrid erinnert Oliveros daran, wie Gabo dort den jungen Florentino stundenlang im Schatten der Mandelbäume auf Fermina warten ließ. Die Szene stammt aus seinem Erfolgsroman „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“.

García Márquez verbrachte nur einige Jahre in Cartagena, lebte danach in Europa und in Mexiko. „Doch die Stadt beeinflusste sein Werk wie kein anderer Ort auf der Welt“, versichert Oliveros. So wollte er auch, dass ein Teil seiner Asche hier beigesetzt wird. Das karibische Flair, die pastellfarbenen Häuser mit blumengeschmückten Holzbalkonen, verträumte Innenhöfe, weiße Strände, imposante Kolonialgebäude, die spanische Festung San Felipe de Barajas – Cartagenas quirlige Altstadt verzauberte García Márquez.

„Onkel Gabito liebte Cartagena. Er kehrte immer wieder zurück. Zumal auch seine Mutter und Geschwister hier weiterhin lebten“, erklärt Melissa Hernández. Sie kannte ihn gut. Ihre Familien sind eng befreundet. Melissa, Chefköchin, führt heute Touristen auf den gastronomischen Spuren von Gabos Büchern durch die Altstadt.

Auf der Plaza de los Coches herrscht buntes Treiben: Pferdekutschen holpern über das Kopfsteinpflaster. Unter den Arkaden der Kolonialhäuser verkaufen Händlerinnen lokale Süßwaren aus Kokos und Rohrzucker, die Gabo ebenfalls in seinen Romanen erwähnt. Weltliteratur zum Nachleben.

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