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NWZonline.de Ratgeber Reise

Ambitionierte Museen und charmante Galerien

07.07.2018

Denver „Es ist ein schrecklicher Weg, Geld zu verdienen“, sagt Obe Abriss über sein Geschäft. Der Gastronom betreibt in Denvers angesagtester Nachbarschaft das Restaurant „The Preservery“. Dort kommt das Fleisch ohne Hormone aus und das Personal ohne Trinkgeld, es wird nämlich deutlich über Mindestlohn bezahlt, ein für die USA ungewöhnlicher Ansatz. Er passt gut zum River North Art District, kurz „RiNO“, dem aufstrebenden Künstler- und Galerieviertel.

Denver, Hauptstadt des US-Bundesstaates Colorado, ist das Tor zu den Rocky Mountains. Wer als Reisender in die Stadt kommt, will in der Regel gleich weiter in die Natur. Doch es lohnt sich, etwas Zeit in Denver zu verbringen.

Die „Mile High City“ zeigt große Kunst in ambitionierten Museen und kleine Schätze in charmanten Galerien oder in der Künstlerwerkstatt gleich neben der „Preservery“. Jeden ersten Freitag im Monat gibt es einen Tag der offenen Tür.

Einer der Künstler dort ist Calvin Lee, Sohn chinesischer Einwanderer und Kalligraf. In seinem Studio steht eine Serie: Donald Trump als Dorian Gray, Hauptfigur aus Oscar Wildes gleichnamigem Roman – ein Narzisst, der ein Bild von sich altern lässt, um schön zu bleiben. Die Botschaft ist klar. Denver ist progressiv und liberal. Und die Stadt boomt.

Die gesamte Lower Downtown wurde in den vergangenen Jahren aufgewertet, nun folgt River North. Investoren pumpen mächtig Geld in das Viertel. „Das Viertel entwickelt sich rasant, die Mieten gehen durch die Decke“, sagt Obe Abriss.

Wer Gemälde und Skulpturen erst richtig würdigen kann, wenn sie in hohen Hallen präsentiert werden, ist in Denver ebenfalls richtig. Besonders spannend ist das Clyfford Still Museum im Golden Triangle Creative District, dem Museumsviertel.

Eine Institution ist das Denver Art Museum, dessen Nordgebäude derzeit erweitert wird und daher geschlossen ist. Eine nahezu verspielte Sammlung befindet sich im Kirkland Museum of Fine & Decorative Art. Zu sehen gibt es dekorative Kunst aus den Epochen von 1875 bis 1990.

Wer jetzt noch nicht genug Kunst gesehen hat, kann noch das Museum of Contemporary Art besichtigen oder durch Santa Fe spazieren, das alte Latino-Viertel mit dem Museo de las Americas. Dort reiht sich Galerie an Galerie. Der Tag klingt schließlich im Denver Performing Arts Center vor einer der zehn Bühnen aus. Am Ende reist man doch in die „Rockies“. Und schaut auf Landschaften, die man am liebsten malen würde.

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