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NWZonline.de Ratgeber Reise

Begegnungen Mit Wildtieren: Abstand halten und nicht in die Augen schauen

28.03.2020

Gleichen /Hamburg Kühe sehe friedlich aus, sie können aber auch anders. Wer weiß, wie man bei plötzlichen Begegnungen mit Wildtieren am besten reagiert, ist klar im Vorteil. „Die meisten Wildtiere sind scheu“, beruhigt Eckhard Wiesenthal, Biologe und Vorsitzender des Deutschen Wildgehege-Verbands. Vorausgesetzt, kein Mensch gibt ihnen etwas zu fressen. „Auf gar keinen Fall dürfen Wildtiere gefüttert werden!“, warnt Wiesenthal. Sonst verlieren sie ihre Scheu und greifen auch mal Menschen an. Dennoch kann es passieren, dass einem beim Spazieren gehen oder beim Joggen ein Fuchs oder Wildschwein gegenübersteht. Das raten die Tier-Profis:

Kühe

„Es ist keine gute Idee, mitten durch eine Kuhherde zu laufen“, sagt Wiesenthal. An Kühen sollten Wanderer mit ausreichend Abstand zügig vorbeigehen. „Wenn man einer Kuh in die Augen gucken kann, ist man definitiv zu nah dran“, sagt Tierpfleger Christoph Gorniak vom Nutztierprojekt Arche Warder in Schleswig-Holstein. Und er warnt: „Läuft man auf Kühe zu, fühlen sie sich bedrängt und gehen auf Konfrontation.“ Größte Vorsicht ist geboten, wenn die Kuh ihr Kalb in der Nähe hat: „Wenn Sie dann noch einen Hund auf dem Arm haben, sind Sie dran!“

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Wildschweine

Besonders gefährlich sind Wildschweinmütter, die mit ihren Jungen unterwegs sind. Waldbesucher könnten zu jeder Jahreszeit auf solche Familien treffen. Wer auf ein Wildschwein trifft, sollte erst einmal still stehen bleiben, leise sein oder sich hinter einem Baum verstecken. „Denn Wildschweine können sehr schlecht sehen“, sagt Wiesenthal. Dann gilt: Das Tier beobachten und sich langsam in eine andere Richtung zurückziehen.

Wölfe

In der Regel halten Wölfe ausreichend Distanz zum Menschen. In der Paarungszeit zwischen Februar und März kommen die Tiere aber auch mal in die Nähe von Menschen: „Da sind die Wölfe manchmal etwas wirr im Kopf“, erklärt Wiesenthal.

Wer einem Wolf gegenübersteht, sollte nicht wegrennen. Ähnlich wie Hunde halten Wölfe den Menschen sonst für ein flüchtendes Beutetier, erklärt Wiesenthal. Stattdessen könne man sich mit einem Stück Holz verteidigen. Außerdem hilft es, Stärke zu zeigen. „Richten Sie sich auf, klatschen Sie in die Hände, rufen Sie laut, seien Sie dominant“, rät Jenifer Calvi von der Deutschen Wildtier Stiftung. Wer einen Wolf gesehen hat, sollte dies immer einer Behörde, etwa der Polizei, melden.

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