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NWZonline.de Ratgeber Reise

DÄNEMARK: Jeden Tag ein neues Paradies

24.05.2008

VANGSå Salzig schmeckt die Luft, auf den Dünen wiegt sich der Strandhafer. Im Norden Jütlands, auf einem Küstenstreifen zwischen Nordsee und Limfjord, liegt die Region Thy. Der Landstrich ist so typisch dänisch, dass er als Ort für den ersten Nationalpark des Landes ausgewählt wurde. Die offizielle Einweihung des Parks ist für diesen Sommer geplant. Thy lockt mit Dünen und Heide, Wäldern und Seen, Stränden und Fischerdörfern.

Das erste Paradies tut sich gleich nach der Anreise am Sonnabend hinter dem Ferienhaus auf: der Strand. Er liegt jenseits des Dünengürtels von Vangså mitten im Nationalpark und ist kilometerlang.

Die Kinder greifen sofort zur Schaufel, buddeln die erste Sandburg und tollen durch die Dünen. An Baden ist hier allerdings nicht zu denken. Das Wasser wird schnell tief, tückische Strömungen reißen jedes Jahr Urlauber ins Meer. Außerdem gibt es Hunderte Quallen.

Unter dem Strandgut ist auch Holz, das prima brennt. Im Flammenschein gibt es Abendessen aus dem Picknickkorb.

Und was bringt der Sonntag? Wegen der einzigartigen Natur wurde der neue Nationalpark geschaffen. Er ist 243 Quadratkilometer groß und erstreckt sich auf einem Streifen entlang der Küste vom Fischerei- und Fährhafen Hanstholm im Norden bis zur Nehrung Agger Tange 60 Kilometer weiter im Süden. Vor 150 Jahren gab es in der Region kaum noch Bäume. Folgen der Abholzung waren Sandstürme und Bodenerosion. Im 19. Jahrhundert startete man ein Aufforstungsprogramm. So prägen nun kleine und größere Waldgebiete das Bild, meist von abwechslungsreichen Wanderrouten durchzogen.

Das Fischerdorf Vorupør steht am Montag auf dem Programm. Dort ist die traditionelle Küstenfischerei noch lebendig. Spannend ist auch der Fischereihafen in Hanstholm – einer der größten in Dänemark. Hier liegen mehr als 100 Kutter und Trawler, sie landen ihren Hochseefang an oder rüsten sich zur nächsten Fahrt.

Am Dienstag wird das üppige Frühstück wieder auf der Terrasse unterm Sonnenschirm serviert. Um Mittag wird es Zeit für einen Ausflug. Wenige Kilometer im Inland, zwischen Wald und Wiesen, liegt der Vandet Sjø – einer von mehreren flachen Süßwasserseen mit Badestelle im Nationalpark. Keine Wellen, keine Strömung.

Mittwoch ist Wandertag. Es geht erst auf und ab durch hohe Dünen, dann an einem Bach entlang durch Laub- und Nadelwald. Abends klingt der Tag erneut bei einem Frischfisch-Menü aus der Ferienhausküche aus.

Am Donnerstag wird klar, dass es in Thy keine Sonnenscheingarantie gibt. Stürmischer Westwind hat das Meer aufgewühlt und bringt Schauer. Man könnte sich nun ärgern – oder die Lage positiv sehen und mit Friesennerz und Gummistiefeln zum Wasser stapfen. Abends wird die Sauna angeheizt.

Der Freitag beginnt mit einem Dauerlauf am Meer. Freizeitsportler sind in Thy gut aufgehoben: Die Kinder lassen sich mit einer Fußball-Übungseinheit auf dem Bolzplatz des Dorfvereins begeistern.

Pünktlich zum Abreisetag am Sonnabend hat sich von der See wieder eine Wolkenwand herangeschoben. Da fällt das Packen leicht.

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