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NWZonline.de Ratgeber Reise

Mit dem Schnee-Navi zu den Sternen

25.02.2017

Bad Hofgastein Die Datenbrille ist jetzt auch keine Hilfe. Das Display zeigt Höhenmeter und Position auf dem Gipfel. Doch der Nebel voraus: dick und grau. Die nächste Wegmarkierung verschwindet im milchigen Weiß. „Los geht’s“, ruft Hansi und jagt nach unten in Richtung Bad Hofgastein. Nur nicht die blaue Jacke von Hansi verlieren. „Bei guter Sicht kann jeder skifahren“, wird Hansi später zur Aufmunterung sagen. Schön. Aber auch die Härtesten kennen mulmige Gefühle. Also: hinterher!

760 Pistenkilometer

„Absoluten Ski-Spaß“ verspricht der Wintersportzirkus Ski Amadé. Für Hansi stimmt’s. Er ist ein Naturbursche. Im Sommer Ranger auf den Bergen. Kein Stein, kein Kraut, kein Baum, kein Buckel, den Hansi nicht kennt. Die 760 Kilometer Pisten des gigantischen Ski-Paradieses fährt der 55-Jährige notfalls mit verbundenen Augen. Wir Amateure rutschen mit weichen Knien dahinter. Trotz Hightech auf der Nase.

Daten-Skibrillen – der neuste Schrei. Pistenverlauf, Umgebung, die schönsten Aussichtspunkte – alles liefert das kleine Wunderwerk vor den Augen. Mit ein paar Macken. Einen Sturz quittiert der Mikro-Computer schon mal mit dem Hinweis: „Sie haben gerade die Piste verlassen!“

Sei’s drum. Auch ohne „Schnee-Navi“ sind die Berge im größten, zusammenhängenden Ski-Raum Österreichs ein Genuss – der sich nahtlos auf den Hütten fortsetzt. Im Kampf um die Freizeit-Sportler setzt Ski Amadé aufs Bauchgefühl. Spitzenköche der Region haben für sieben Hütten-Wirte jeweils ein Gericht mit Produkten der Gegend auf internationalem Hauben-Niveau kreiert – zu erschwinglichen Preisen. Immer frisch zubereitet. Fern ab von jeder Mikrowelle oder Fritteuse. Plus abgestimmtem Weinsortiment. Da bekommt der Begriff „Einkehrschwung“ eine ganz neue Bedeutung.

Die Hüttenwirte wandern auf neuen Pfaden: Zurück zur Natur. Angesichts des gigantischen Aufwands für Skifahrer mit unzähligen Schneekanonen, Liften, Pistenraupen und viel Personal klingt’s abenteuerlich. Wer sich darauf einlässt, wird belohnt. Auf den Hütten locken immer mehr Zutaten aus der eigenen Landwirtschaft, bodenständige Getränke aus der Bio-Weißbier-Brauerei oder von der Kräuter-Hexe. Bauern laden zum höchsten Markt der Alpen.

Einheimische wie Hansi locken mit Abenteuern abseits der Piste – mit Schnee-Schuhen statt Skier geht’s auf Tour, Geheimnisse unter dem Schnee erkunden: Birkhühner, die sich einschneien lassen, seltene Moose und Flechten im Winterschlaf, Gämsen und Rehe im harten Überlebenskampf. Oder Wölfe. „Von ihnen gibt’s hier mehr als der Mensch denkt“, verrät der Naturbursche nur. Oder wie wäre es mit einer Fackelwanderung auf dem Gasteiner Sagenweg? Im Sommer lockt das Niedersachsenhaus auf 2600 Meter Höhe.

Der urige Silbergasser Alfred lädt zu Natur- und Baum-Meditationen, zeigt seine „Kraftplätze“ in der verschneiten Bergwelt. „Diese Plätze“, sagt Alfred, „können den Energiehaushalt der Menschen stärken und bei der Stressbewältigung helfen“. Alfred muss es wissen: Er ist Naturpädagoge und Wildkräuterexperte.

Genuss nach Feng Shui

Davon profitiert Hans-Peter Berti. Auf der Wengeralm bereitet er alle Gerichte nach der Fünf-Elemente-Lehre von Feng Shui zu. Auch ohne Chinesisch-Kenntnisse: Es schmeckt fantastisch. Ausschließlich regionale Produkte. Zum Nachtisch wartet ein Gipfelgenuss mitten in den Gasteiner Bergen: Bertis Frau ist Weltmeisterin im Salzburger Nockerl machen. Ein unfassbarer Geschmack. Berti nennt seine Kreationen Gesundheitsküche. Man glaubt’s sofort.

Ach so, die Kalorien sind kein Problem. Die Ski-Schaukel und 760 Kilometer Pisten warten. Da kann sich jeder austoben, ganz nach Können, Lust und Laune. Auch ohne Schnee-Navi.

Der SkiverbundSki Amadé ist mit 270 Skiliften und Seilbahnen eines der größten Wintersportgebiete in Europa. Es umfasst 25 Orte in den österreichischen Bundesländern Salzburg und Steiermark.

Anreise: Von allen großen Flughäfen Deutschlands ist Salzburg rund eine Flugstunde entfernt. Die einzelnen Skiorte der insgesamt fünf Regionen sind alle in 30 bis 60 Minuten von Salzburg aus erreichbar. Verschiedene Shuttleservices bieten ab dem Flughafen Salzburg Transfers direkt in die Skigebiete und zu den dort gelegenen Hotels an.


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Gunars Reichenbachs Chefkorrespondent / Redaktion Hannover
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