München/Kiel/Hannover - Eine Urlaubsreise im Auto kann im Winter schon mal länger als geplant dauern. Daher sollten vorsorglich Decken und Handschuhe dabei sein, rät Philipp Schreiber vom TÜV Süd. Auch warme Getränke und Snacks helfen, zum Beispiel im Stau die Wartezeit zu überbrücken. Neben Scheibenkratzer, Kehrbesen und Enteisungsspray zählen auch Schneeketten zur Grundausstattung einer Winterreise. Auch Abschleppseil, Taschenlampe und Ersatzglühbirnen für die Scheinwerfer sollten im Winter mit an Bord sein, um richtig gerüstet zu sein.

Bevor man aber in Richtung Urlaub aufbricht, sollte man zuhause alles winterfest machen: Auch wenn das Haus leer steht, sollte an kalten Tagen die Heizung laufen. Ansonsten können Wasserleitungen einfrieren und in der Folge platzen, erklärt das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) in Kiel. Das kommt gar nicht so selten vor: Rund 82 Prozent der vom IFS untersuchten Frostschäden wurden in vorübergehend leerstehenden oder unbewohnten Gebäuden festgestellt.

Daher rät das IFS, die Heizung immer so weit aufgedreht zu lassen, dass Leitungen und Rohre nicht einfrieren. Dabei sollte man auch an Wärme für wenig genutzte Räume wie Dachböden oder Kellerräume denken. In nicht beheizten Räumen könne sich sonst auch Schimmel bilden. Denn Feuchtigkeit setze sich an den kalten Wänden ab, erklärt der TÜV Nord.