ROSTOCK - Mecklenburg-Vorpommern wird auch für Golfspieler immer attraktiver. Noch stehen erst rund ein Prozent aller 26,3 Millionen Übernachtungen mit dem Golfsport in Zusammenhang, doch die Nachfrage steigt so rasant wie die Anzahl der inzwischen 14 Golfanlagen des Landes – drei weitere sind in der Planung oder schon fast fertig.

Der Ausbau der A 20, die touristisch gut erschlossenen Ostseebäder, die landschaftlich schönen Inseln Rügen, Usedom und Poel, die Alleen und die rund 2200 Schlösser und Herrenhäuser locken nicht nur Deutsche, sondern auch Dänen und Schweden ins Land.

Nicht zuletzt dank eines rührigen Golf-Landesverbandes verbinden viele der Besucher den Urlaub mit dem einen oder anderen Besuch auf einem Golfplatz.

Mecklenburg-Vorpommern war bereits 1992 Pionier in Sachen Golf in Ostdeutschland: In der Wismarer Bucht in Hohen Wieschendorf baute der ehemalige Lübecker Holzhändler Peter Tollgreve nach der Wende die erste 18-Löcher-Anlage der neuen Bundesländer. Es sollte ein Platz für alle Handicapklassen sein – ein Anspruch, den auch seine Nachfolger übernahmen. Golf in Mecklenburg-Vorpommern war von Beginn an auf den Tourismus ausgelegt und weniger als reiner Clubsport gedacht.

Bestes Beispiel ist das Golfresort Fleesensee, das es inzwischen mit seinen 72 Löchern nach eigenen Angaben zur größten Ferien- und Freizeitanlage in Deutschland gebracht hat.

Doch auch die kleineren Anlagen setzen auf Touristen und haben in der Regel gute, bis sehr gute Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe. Winston Golf, nach schottischem Vorbild konzipiert und auch nach mehrfachen Runden nicht langweilig, hat neben Schloss Basthorst auch Schwerin in der Nähe.

Wer es flacher liebt, aber auf einen gewissen Anspruch nicht verzichten möchte, kann seit etwas mehr als einem Jahr von der Insel einen Abstecher zum GC Strelasund zwischen Stralsund und Greifswald machen.

Die von dem Golfplatzarchitekten David Krause in die Landschaft eingepassten 18 Löcher sowie der Kurzplatz werden nicht zuletzt dank ihrer günstigen Preise viele Spieler anlocken.

Den größten Luxus kann der jüngste Spitzenplatz Mecklenburg-Vorpommerns seinen Gästen anbieten: Das Grand Hotel in Heiligendamm liegt nur fünf Minuten vom Golfplatz Wittenbeck entfernt. Der erst im September 2007 eröffnete der Platz mit 18 Löchern plus 9-Loch-Kompaktplatz ist selbst für den verwöhntesten Golfspieler ein Genuss.

500 000 Kubikmeter Erde hat Architekt Christoph Staedler auf einem 110 Hektar großen Areal bewegt und so einen Platz gebaut, der mit den zahlreichen Wasserhindernissen, 45 riesigen Bunkern mit ihren 3,5 Kilometern Kante, ondulierten, großen Grüns und dem attraktiven Umfeld am Rande der Ostsee schon jetzt zu den schönsten Anlagen in Deutschland zählt.

Infos: Die Broschüre „Golfland Mecklenburg-Vorpommern“ kann kostenlos bestellt werden unter

0381/403 05 00

www.auf-nach-mv.de

www.golfverband-mv.de