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NWZonline.de Ratgeber Reise

Stilecht im Lada von Wardenburg bis nach Sibirien

25.01.2019

Westerholt Mit einem alten Lada Geländewagen von Wardenburg bis nach Sibirien – dieses Abenteuer hat sich Dieter Fleitmann im vergangenen Frühjahr gegönnt und dabei rund 7000 Kilometer zurückgelegt. Begonnen hat Fleitmanns Reise am 22. April. 52 Tage war er unterwegs. Zunächst verbrachte der Wardenburger einige Tage im Baltikum, bevor er am 1. Mai Richtung Moskau gestartet ist. Der Plan: Die transkontinentale Autobahn entlangfahren, die von Moskau nach Wladiwostok führt. Fleitmanns Ziel war der Baikalsee in Sibirien. Dabei handelt es sich um den tiefsten und ältesten Süßwassersee der Welt.

Wie es war, von Wardenburg in die weite Welt zu reisen, davon erzählt der 60-Jährige am Dienstag, 19. Februar, im Rahmen der Ziegelei-Akademie. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Museum Alte Ziegelei, Ziegeleiweg 11 in Westerholt.

Sehen Sie hier eine Grafik der Reisroute

Für seine Reise hat sich der 60-Jährige den 21 Jahre alten Lada Niva seines Onkels ausgeliehen. Das hatte verschiedene Gründe. Zum einen war Fleitmann unsicher, wie die Qualität der Straßen in Sibirien ist. Außerdem, so die Überlegung, würde das russische Auto im Falle einer Panne schnell und günstig repariert werden können. Auf seiner Reise wurde Fleitmann oft auf das Auto angesprochen. „Niemand hat verstanden, warum ich als Deutscher mit so einem alten Auto unterwegs war.“

19 Tage hat der Wardenburger auf russischen Straßen und Fähren verbracht. Zwischendurch hat er immer wieder Halt in den größeren Städten entlang der Strecke gemacht. Pro Tag hat Fleitmann im Schnitt 400 bis 500 Kilometer zurückgelegt.

In seiner Zeit in Russland hatte der 60-Jährige viele interessante Begegnungen. „Sehr viel Freundlichkeit und Herzlichkeit“ habe er erfahren. Außerdem „Interesse und Wohlwollen, dass ich mich als Deutscher auf den Weg nach Russland gemacht habe“. Häufig sei er mit Einheimischen ins Gespräch gekommen, sowohl mit jüngeren, als auch mit älteren Menschen. Bei seiner Reise hat Fleitmann schnell ein Gespür für das Land bekommen: „Alle waren freundlich und offen.“

Am 19. Mai erreichte er Irkutsk, das Ziel seiner Reise. Für den Rückweg hatte er das Auto eigentlich mit der transsibirischen Eisenbahn zurückschicken wollen – doch die transportiert keine Pkw. Also beauftragte er eine Spedition, die den Lada nach Kaliningrad bringen sollte, einer Exklave Russlands zwischen Polen und Litauen. Dafür hätte die Spedition das Baltikum durchqueren müssen – doch das hat der Zoll nicht erlaubt. Also musste Fleitmann, der vorausgeflogen war und in Kaliningrad auf das Auto wartete, noch einmal zur Grenze zurückkehren. Am 13. Juni schließlich kam er wieder in Wardenburg an. Von seinen Erlebnissen und den Stationen seiner Reise wird er in seinem Vortrag berichten.

Weitere Vorträge der Ziegelei-Akademie: Der Bauamtsleiter Frank Speckmann spricht am Dienstag, 5. Februar, zum Thema „Die Wardenburger Familie Roth – Von Wardenburg in die Pampa Argentiniens und den europäischen Hoch- und Geldadel“. Prälat Peter Kossen hält am Dienstag, 26. Februar, den Vortrag „Oldenburger Spezialitäten“. Er berichtet über Sorgen und Nöte von Werkvertragsarbeitern aus Osteuropa, die in der südoldenburgischen Fleischindustrie tätig sind. Beide Vorträge beginnen um 19.30 Uhr.

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Manuela Wolbers Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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