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NWZonline.de Ratgeber Familie Rund ums Kind

Weihnachten ein Ende-Märchen

25.04.2012

WILHELMSHAVEN Die nächste Spielzeit hat es in sich. Es ist die letzte Spielzeit des Intendanten Gerhard Hess und die erste von Carola Unser als Leiterin der Jungen Landesbühne. Am Dienstag stellte Carola Unser ihr Programm für die kommende Spielzeit vor und ihre Vorgängerin, Natascha Kalmbach, die letzte Inszenierung dieser Spielzeit: „Der Junge und die See“ von Ingace Cornelissen. Das Stück für Kinder ab acht Jahren hat am Freitag, 27. April, um 11 Uhr im Jungen Theater, Rheinstraße 91, Premiere.

Das Stück ist ein Paradebeispiel dafür, wie Erziehung nicht sein sollte. Ottos Vater will aus seinem Sohn einen Konzertpianisten formen. Zudem verweigert er seinem Sohn, die kranke Mutter zu sehen. „Es ist ein absurdes Stück“, sagt Natascha Kalmbach, denn Otto verwirklicht seinen Wunsch nach der See auf absurde Weise: Er setzt sich in den Flügel.

Natascha Kalmbach, die das Stück inszeniert hat, sagt, es sei ihr wichtig gewesen, das Klavierspielen nicht nur negativ zu belegen. Dazu wird auch beitragen, dass Schauspieler Pascal Simon Grote in der Inszenierung selbst in die Tasten greift – und Stücke von Debussy, Chopin und Etüden von Czerny spielt.

Eröffnet wird die nächste Spielzeit mit „Tschick“, einer „tollen Geschichte von zwei Jungen“, so Carola Unser, die zusammen mit der Dramaturgin Athena Schreiber ab der kommenden Spielzeit die Geschicke der Jungen Landesbühne leitet.

„Tschick“ ist ein Roadmovie von Wolfgang Herrndorf in der Bühnenfassung von Robert Koall. Maik und Tschick haben ein Auto geklaut und fahren über Land. Sie lassen sich den Sommerwind um die Nase wehen und lernen dabei, „erwachsen zu werden und zu sich zu stehen“, so Carola Unser, die das Stück selbst inszeniert.

„Als kleine Mini-Uraufführung“ kündigte Unser, die bis 2011 das Theater der TU Dresden leitete und außerdem am Thalia und im Malersaal des Hamburger Schauspielhauses Regie führte, „Die fantastischen Abenteuer der Mücke Pieks“ an. Das Stück für Kinder ab drei Jahren nach Heinrich Hannover wird angekündigt als „freche Abenteuergeschichte für die Allerkleinsten“ und von Björn Klein, dem früheren Landesbühneschauspieler, inszeniert.

Um „Gut und Böse“ und darum, wie man die „Welt retten“ kann, geht es im diesjährigen Weihnachtsmärchen, das seine Premiere am 6. November in Norden erleben wird. Gespielt wird Michael Endes „Der Wunschpunsch“, ein „märchenhafter Agentenkrimi“, in dem Jakob, der Rabe und die Hexe Tyrannia Vamperl eine Rolle spielen. Regie führt Carola Unser, die auch die Spielzeit beendet mit dem Western „Cowboys und Pferde“ von Eva-Maria Stüting. In dem Stück spielen ein weißer und ein schwarzer Cowboy eine Rolle.

Bereits Ende Januar hat die Geschichte von Robinson & Crusoe Premiere, ein Stück, das in den 1990er Jahren schon mal an der Landesbühne – damals noch im Jungen Theater – gespielt wurde. Nach einem Flugzeugabsturz treffen sich zwei Männer, der eine hat sich auf einem Dach in Sicherheit gebracht, der andere in der Rettungsinsel. Das Stück spielt mit Motiven aus Daniel Defoes weltberühmten Roman. Regie führt Sebastian Wirnitzer.

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