Barkel/Sanderbusch/Jever - In den 1930er Jahren gab es im Barkeler Busch eine Krähen-Kolonie - nun soll dort wieder eine entstehen. Jetzt wurden jedenfalls zehn Saatkrähen-Nester vom Gelände des Nordwest-Krankenhauses (NWK) Sanderbusch in Barkel in einige Bäume gesetzt. Christian Finkenstaedt hat den Standort zur Verfügung gestellt.
Die Hoffnung ist, dass die Krähen auf ihren Flügen zur Futtersuche die Nester entdecken und sich über kurz oder lang dort ansiedeln. Es ist ein Versuch - wir hoffen, es funktioniert, so Kreissprecher Sönke Klug. Wenn, dann wird dies nach Klugs Worten aber nicht innerhalb kurzer Zeit gelingen können. Der Landkreis rechnet mit einigen Jahren. Immerhin: In den Niederlanden und in Dänemark gebe es Beispiele, dass Krähen erfolgreich umgesiedelt worden seien, sagte Klug.
Der Landkreis ist auf der Suche nach weiteren Standorten zur Ansiedlung von Saatkrähen. Wer ein Areal zur Verfügung stellen will, kann sich an Ingo Logemann vom Fachbereich Umwelt der Kreisverwaltung wenden (Tel. 0 44 61/ 919-50 80).
