Sande - Lob für Einsatzbereitschaft und das großartige Engagement der Freiwilligen Feuerwehr, Sorge um das geplante neue Feuerwehrhaus und Kontaktpflege zu vielen Seiten, das waren die Themen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Sande.
Gemeindebrandmeister Wilfried Weers begrüßte neben den Kameraden der Feuerwehr auch zahlreiche Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie Gäste, die die Arbeit der Wehr immer wieder durch Spenden unterstützen. Auch eine Abordnung aus Sandes Partnerstadt Ueckermünde war bei der Versammlung dabei, bei der dieses Mal das traditionelle Heringsessen stattfand, das zunächst aufgrund der finanziellen Misere der Gemeinde gestrichen war.
Gerätehaus zu klein
Weers berichtete aus der aktuellen Arbeit der Gemeindewehr mit den Ortswehren in Gödens und Sande. Viele Fortbildungen halten die insgesamt 84 Einsatzkräfte stets auf dem neuesten Stand. Sorge bereitet den Aktiven aber das Verschieben des Neubaus des Feuerwehrgerätehauses für Sande. Das jetzige Haus platze aus allen Nähten und Weers hoffte, dass die Gemeinde die Pläne für den Neubau nicht so lange verschieben wird, bis sie nicht mehr den modernen Anforderungen entsprächen.
Lob gab es vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Olaf Fianke, vom stellvertretenden Landrat Gustav Zielke und vom Ehrenkreisbrandmeister Reinhard Oncken.
Sandes Bürgermeister Josef Wesselmann nahm eine vor kurzem geäußerte Kritik von Sandes Ortsbrandmeister Peter Hoffbauer am Teilabriss eines Gebäudes, das mit dem Rest noch für das neue Feuerwehrhaus benötigt wird, auf.
Giebel wird gesichert
Durch den Abriss war eine ursprüngliche Innenwand zur Außenwand geworden. Untersuchungen hätten gezeigt, dass das restliche Gebäude darunter bislang nicht gelitten habe, so Bürgermeister Wesselmann. Zudem werde in Kürze eine Holzverschalung an der Wand angebracht, so dass der Giebel dann wieder gesichert sei.
Weiterhin gab es zahlreiche Ernennungen, Beförderungen und Ehrungen. Eine besondere Ehrung erhielt dabei Herta Goeken. Seit Jahrzehnten steht sie den Feuerwehrleuten mit Nadel und Faden zur Seite, egal ob es sich um das Anbringen von Abzeichen oder Ergänzungen zur Uniform oder bei den Arbeitsoveralls handelt, sie wisse immer Rat, lobte Weers und überreichte ihr einen Präsentkorb.
