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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Sande

Ehrenamt: Sande bekommt ein soziales Kaufhaus

12.05.2017

Sande Nach dem Kleiderbad ist vor dem „Laden am Torbogen“: Seit Ende März ist das in den Räumen des früheren Sander Lehrschwimmbeckens betriebene Kleiderbad geschlossen, doch die ehrenamtlichen Helfer machen unter etwas anderen Vorzeichen weiter, wie sie jetzt bei einem Dankeschön-Frühstück berichteten: Am Samstag, 20. Mai, eröffnen sie an der Breslauer Straße 19 direkt am Torbogen ihren „Laden am Torbogen“.

Sandes neues Sozialkaufhaus

Der Laden am Torbogen an der Breslauer Straße 19 eröffnet am Samstag, 20. Mai, um 11.30 Uhr. Zum Start gibt es ein Fest mit Grillen, Kaffee- und Kuchen-Büfett und Aktionen.

Geöffnet ist der Laden montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr sowie nachmittags (außer mittwochs) von 14 bis 18 Uhr.

Wer Waren spenden möchte, nimmt Kontakt auf mit Edith Wahnbaeck unter Tel. 0151/54 64 62 82.

„242 Namen hatten wir in der Kundenkartei der Kleiderkammer“, berichtet Ratsfrau und Integrationslotsin Angela Hoffbauer, die das Projekt im Oktober 2015 unter dem Eindruck des Flüchtlingszuzugs angeschoben und mit weiteren Helfern umgesetzt hatte. Das habe ziemlich genau der Zahl der an Sande zugewiesenen Flüchtlinge entsprochen. Es seien aber auch zwölf Sander unter den Nutzern der Kleiderkammer gewesen.

Nun also kommt der „Laden am Torbogen“, der ebenfalls ehrenamtlich geführt wird und als Second-Hand-Laden allen Bürgern offensteht, berichtet Organisatorin Edith Wahnbaeck vom Integrationslotsenverein beim Dankeschön-Frühstück auf der Hofstelle Altmarienhausen.

Dorthin hatte die Gemeinde Sande die Initiatoren von ehemaligem Kleiderbad und nun „Laden am Torbogen“ eingeladen, um Danke zu sagen für das soziale Engagement, das sie seit gut eineinhalb Jahren aufbringen. „Das Ehrenamt hat sich hier verfestigt“, freute sich Bürgermeister Stephan Eiklenborg.

Der neue Laden wird ebenfalls ehrenamtlich geführt, und nach wie vor liegt dort der Schwerpunkt auf Kleidung und Haushaltswaren. „Und auf dem sozialen Aspekt“, betont Wahnbaeck. Es gehe auch darum, der Wegwerfmentalität entgegenzuwirken und brauchbare Dinge etwa aus Haushaltsauflösungen oder wenn man zu Hause mal richtig aufgeräumt und ausgeräumt hat, nicht wegzuwerfen, sondern über den neuen Laden für kleines Geld anderen Menschen zur Verfügung zu stellen, die sie noch gebrauchen können oder ihre Freude daran haben.

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Ehrenamtliche Betreiber des sozialen Kaufhauses in Sande sind neben Edith Wahnbaeck auch Sandra Harms, Lumnie Hasan Papaj, Marion Büsselmann und Ingeborg Eckhoff.

Aus den Erlösen will der Laden die laufenden Kosten decken und gemeinnützige Projekte in der Gemeinde unterstützen.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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