Sande - Schulen und Kitas, Straßen und Feuerwehr – in diese Bereiche fließt der Großteil der Investitionen, die die Gemeinde Sande für dieses Jahr eingeplant hat. Bei den meisten Vorhaben handelt es sich um Ersatzbeschaffungen oder nötige Sanierungsprojekte, soll heißen: Selbst wenn sie wollte, kann die Gemeinde nicht anders als zu investieren.
Das gilt beispielsweise für die Grundschule Sande, bei der Fachleute grundlegenden Handlungsbedarf in Sachen Brandschutz und Sicherheit diagnostiziert haben. Oder für den Marienturm: Die Gemeinde muss als Eigentümerin für die Sanierung des denkmalgeschützten Bauwerks einstehen.
Der Haushaltsentwurf wurde vom Finanzausschuss beschlossen. Es steht zu erwarten, dass der Gemeinderat den Haushalt in seiner Sitzung am Donnerstag, 17. März, verabschiedet.
Grundschulen
Grundschule Sande: 744 000 Euro. Dabei handelt es sich um den ersten Abschnitt eines Sanierungs- und Modernisierungspakets mit einem Gesamtvolumen von 1,2 Millionen Euro sowie um den Einbau von Lüftungsanlagen zur Verringerung der Viren-Last. Bei den Lüftungsanlagen übernimmt der Bund 80 Prozent der Kosten (schon abgezogen). Grundschule Cäciliengroden: 191 000 Euro für Sanierungsarbeiten und Lüftungsanlagen. Grundschule Neustadtgödens: 63 000 Euro für Lüftungsanlagen.
Kindestagesstätten
Kita Kunterbunt Neustadtgödens: 178 500 Euro für Spielplatz, Küche und Lüftungsanlagen. Kita Farbenspiel Neustadtgödens: 174 000 Euro für Lüftungsanlagen. Kita Schatzinsel Cäciliengroden: 261 000 Euro für Lüftungsanlagen.
Skateranlage
65 000 Euro: Die Anlage in Sande ist verschlissen und in Teilen schon gesperrt. Die Gemeinde hofft auf Zuschüsse.
Marienturm
75 000 Euro für die Grundsanierung. Die Gemeinde setzt auf Fördermittel in Höhe von 50 Prozent.
Straßen
Grunderneuerung Falkenweg (Fahrbahn, Kanal, Nebenanlagen): 112 800 Euro für den dritten und letzten Bauabschnitt.
Kanal
Radwege
Radweg Ems-Jade-Kanal: 67 000 Euro für ein Teilstück. Der Bund zahlt den Löwenanteil von 198 000 Euro. Radweg Horster Straße (B 437 bis Ortseingang Neustadtgödens): 25 500 Euro. Auch hier übernimmt der Bund mit 77 000 Euro den größten Teil der Kosten.
Bauhof
Fahrzeuge: 181 000 Euro (Schmalspurschlepper, Pritschenfahrzeug, Kastenwagen)
Sander See
Aufrüstung der Elektroanlagen: 60 000 Euro.
Feuerwehr
143 000 Euro für Einsatzkleidung und Atemschutzausrüstung.
