SANDE - Die Aktion 'Bienengemeinde Sande' ist bei vielen Bürgern gut angekommen. In diesem Jahr hatte die Gemeinde versuchsweise einige Blühstreifen angelegt, doch etliche Bürger haben auch für die privaten Gärten schon umgedacht und bewusst Blumen, Stauden und Kräuter gepflanzt, um einer Vielzahl von Insekten den Tisch zu decken. Jetzt soll bei Altgödenserhörn möglicherweise ein Biotop angelegt werden. Konkret geht es in Sande derzeit um ein Areal an der Kreisstraße 99 zwischen den Einmündungen zur Lehmbalje nach Neustadtgödens und zur Dollstraße nach Sande. Ziel ist es, die Biodiversität zu erhöhen, also eine breitere Palette an Pflanzen und damit auch an Insekten zu bekommen.
Der Antrag der 'Umweltstiftung Weser-Ems' wurde jetzt im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde Sande diskutiert.
Grundsätzlich stimmten die Politiker zu, allerdings sollte hier nicht alles entfernt werden, was sich selber angesiedelt hat. Zudem müsse klar sein, dass die Fläche als möglicher Ausgleich für Bebauungen an anderem Ort weiterhin erhalten bleibe.
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