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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Sande

Gemeindefinanzen: Weniger Einnahmen – mehr Ausgaben

08.11.2018

Sande Die Gemeinde Sande ist wieder einmal gezwungen, den Gürtel enger zu schnallen und nach Einsparmöglichkeiten zu suchen: Bei den Gewerbesteuern fließen in diesem Jahr rund 600 000 Euro weniger in die Gemeindekasse als geplant; auch die Zuweisungen des Landes fallen um 253 000 Euro geringer aus.

Diese Zahlen nannte Regina Weger aus der Kämmerei am Dienstagabend im Sander Finanzausschuss. Der musste sich mit dem Nachtragsetat für das laufende Haushaltsjahr befassen. Ein Beschluss darüber ist allerdings noch nicht gefallen, sondern wurde auf den 20. November vertagt.

2,6 Millionen Euro hatte Sande ursprünglich an Gewerbesteuern für dieses Jahr erwartet. „Es ist schwer zu verstehen“, räumt Kämmerer Jürgen Focke ein: Ringsherum brummt es und sprudeln die Gewerbesteuern. „Irgendwann wird auch in Sande der Knoten platzen“, zeigt sich Focke optimistisch. Gewerbestern zu prognostizieren, sei immer sehr schwierig. „Wir können den Firmen ja nicht in die Bücher gucken.“

Bei den so genannten Schlüsselzuweisungen des Landes, die sich zeitversetzt an der Steuerkraft der jeweiligen Kommune orientieren, kann Sande nur noch mit drei Millionen Euro rechnen. Das sind in der Summe rund 850 000 Euro weniger als ursprünglich geplant.

Durch die geringere Zuweisung und Steuereinnahme verringert sich – wenn auch in geringerem Maße – der Betrag, den Sande für 2018 an den Landkreis überweisen muss, um 38 000 Euro.

Dritter großer Punkt, der mit dem Nachtragsetat geradegezogen wird, ist die Klärschlammverwertung. Auch die ist teurer geworden. Den Klärschlamm liefert Sande zur thermischen Verwertung an die Kraftwerke auf dem Voslapper Groden. Das hat bislang 125 000 Euro gekostet, künftig muss die Gemeinde nach Eigentümerwechsel und Vertragsneuregelung dafür 225 000 Euro zahlen.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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