Sande - Ab kommenden Montag, 11 Uhr, ist an der Brücke „EJK 36 B“, die in Altmarienhausen über den Ems-Jade-Kanal führt, kein Durchkommen mehr. Aufgrund von umfangreichen Sanierungsarbeiten (die WZ berichtete) wird die Brücke für fünf Wochen voll gesperrt. Erst am Mittwoch, 1. September, soll die Überquerung ab 18 Uhr wieder möglich sein – so die bisherige Planung.

Von der Sperrung ist auch die Schifffahrt betroffen, teilt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz mit. Er betreibt die Anlage am Kanal. Es muss auch auf dem Wasserweg mit temporären Behinderungen und zeitweise auch mit Vollsperrungen gerechnet werden.

Für die Verkehrsteilnehmer sind verschiedene Umleitungen eingerichtet. Sie müssen mit erheblichen Umwegen rechnen. Fußgänger und Radfahrer werden auf der Seite des Sander Sees entlang des Kanals bis kurz vor die Autobahn 29 geführt. Von dort nehmen Sie den Loppolter Weg in Richtung Sande. Über Plöger Weg, Dollstraße und Falkenweg werden sie in den Ortskern auf die Hauptstraße geleitet. Der gleiche Weg gilt auch in die umgekehrte Richtung.

Autofahrer müssen einen noch weiteren Umweg in Kauf nehmen. Für sie geht es aus Schortens kommend hinter der Autobahnunterführung über die Roffhauser Landstraße nach Roffhausen. Von dort aus über die Orbiskreuzung auf den Oldenburger Damm bis nach Sande und umgekehrt.

Für den Rettungsdienst Friesland stellt die Sperrung der Brücke kein Problem dar. Zwar wird die Strecke sonst bei Fahrten aus Schortens zum Nordwest-Krankenhaus nach Sanderbusch genutzt. Alternativ werde man aber jetzt die Umgehungsstraße B210 nutzen. Zeitlich mache das keinen Unterschied, heißt es von Seiten des Rettungsdienstes.

Die Häuser an der Straße „Altmarienhausen 1 und 1a“ können über eine extra angelegte Zufahrt angefahren werden. Die anderen Gebäude am Ems-Jade-Kanal sind unter anderem über die „Baustraße“ der Bahnumfahrung Sande (Zufahrt von der L815) erreichbar.

Kristin Hilbinger
Kristin Hilbinger Lokalredaktion, Jeversches Wochenblatt