SANDE - 'Mitgliederwer- bung steht in diesem Jahr ganz oben auf der Liste', sagte Christa Janßen bei der Jahreshauptversammlung des Kanu- und Segelsportvereins Sande auf dem vereinseigenen Gelände am Ems-Jade-Kanal. Die Vorsitzende will zudem wieder mehr der zurzeit 115 Mitglieder aufs Wasser bringen. Dazu stellte sie ein Konzept vor.

Es geht darum, das Vereinsleben wieder attraktiver zu gestalten. So sollen neue Interessierte quer durch alle Altersgruppen angesprochen werden. Das Paddeln könne von Jugendlichen genauso erlernt werden wie von älteren Semestern, so Janßen. Während die jungen Leute gerne bei entsprechenden Treffen dabei sind und auch gerne Wettkämpfe austragen, stehe bei älteren Menschen häufig die Erholung in der Natur bei gleichzeitiger Bewegung im Mittelpunkt. Es gelte nun, möglichst vielen Interessen entgegenzukommen.

So soll zum Beispiel das Anpaddeln Ende März ein erster Höhepunkt im Jahresverlauf sein. Erstmals wird die Eröffnung der Saison mit einer anschließenden 70er-Jahre-Mottoparty verbunden sein. Auf diese Weise erhofft man sich eine größere Attraktivität des Saisonauftakts, der bislang eher wenig beachtet wurde. In dem Verein mit derzeit 115 Mitgliedern sind nur 30 aktiv mit den Booten unterwegs. Quer durch alle Altersgruppen könnte der Verein hier Verstärkung gebrauchen, erklärte die Vorsitzende Christa Janßen.

Seit 40 Jahren sind Remmer Schrage und Dieter Nietzold im Verein aktiv. Sie erhielten eine Ehrung. Im weiteren Verlauf wurden Dag Müller mit dem Wanderfahrerabzeichen in Gold sowie Antje Müller, Christian Reimann und Wilhelm Schmidt mit dem Wanderfahrerabzeichen in Bronze ausgezeichnet.

Bei den Wahlen wurden Christa Janßen als 1. Vorsitzende und Achim Vollmer als 2. Vorsitzender bestätigt. Britta Baumgart fungiert als Kassenwartin, und Gabi Heuer übernimmt das Protokoll. Wilhelm Schmidt ist Wanderwart, Werner Janßen kümmert sich um die umfangreichen Liegenschaften. Unterstützt wird er von Christian Reimann als Bootswart. Marlitt Janßen wurde zur Jugendwartin gewählt. Dem Festausschuss kommt künftig eine größere Bedeutung zu, sollen doch auch attraktive Veranstaltungen einen Mitgliederzuwachs sichern. Hier haben Christa und Werner Janßen sowie Maike und Thomas König die Verantwortung.