Sande - Corona hin oder her – auch die Gemeinde Sande will in diesem Jahr ihren Veranstaltungskalender wieder aufleben lassen. Tobias Hartmann stellte jetzt das geplante Programm vor – es ist fast so umfangreich wie vor der Pandemie. Hartmann ist jetzt – gemeinsam mit Isabella Schmitt – in der Gemeinde für das Veranstaltungsprogramm zuständig, nachdem Sebastian Janßen die Leitung des Fachbereichs Soziales übernommen hat.
Vorab. Zündend neue Ideen finden sich nicht im Kalender. Ohnehin gibt es grundsätzlich eine gewisse Unsicherheit, welche Angebote tatsächlich stattfinden können.
Den Start in die Saison am Freitag, 1. April, markiert eine stille Eröffnung mit einer ersten Führung beim Landrichterhaus in Neustadtgödens. Am Sonnabend, 2. April, folgt die Eröffnung des neu- und umgestalteten „Küsteums“ in Altmarienhausen.
Kritik von den Grünen
In der Politik gibt es aber auch kritische Stimmen zu einigen Veranstaltungen, etwa zum Sander Markt. Auf Wunsch der Schausteller soll es zum Abschluss wieder ein Höhenfeuerwerk geben. Das halten Kirstin Anders-Pöppelmeier und Madeleine Zaage (beide: Grüne) angesichts der Klimaprobleme für nicht zeitgemäß. Eine Alternative sei allerdings auch noch nicht gefunden, da eine Lasershow unverhältnismäßig teuer sei.
Familienfest?
In einer Bürgerbefragung wünschten sich viele Einwohner ein Familienfest, das sich an den Bedürfnissen der Kinder ausrichtet. So ein Fest könnte im Kombination mit „Sande mobil“ stattfinden, meint Hartmann. Auch das wurde von den Grünen kritisiert: Sie sehen in dieser Schau eine zu große Betonung auf Autos und wollen nicht, dass Kindern auf diese Weise eine entsprechend positive Einstellung zum Auto vermittelt wird. Der beliebte Caravan-Salon im Frühling muss dieses Jahr komplett ausfallen. Händler waren bereits angefragt, mussten aber passen: Es gibt keine Ware, der Wohnmobil- und Wohnwagen-Markt ist komplett leer gefegt.
