SANDE - Für den aktiven Dienst in der Feuerwehr ist Reinhard Oncken aus Neustadtgödens mit seinen 62 Jahren zu alt geworden – nun macht der frühere Kreisbrandmeister eben Politik für die CDU Sande. Als neues Mitglied im Sander Gemeinderat vertritt der gelernte Bankkaufmann mehr als nur die Belange der Feuerwehr. „Ich will an den Entscheidungen für meine Gemeinde mitwirken“, sagt Oncken. Er wolle „nicht nur über Politik schimpfen, sondern eigene Ideen einbringen und umsetzen“.
Der langjährige Sander CDU-Ratsherr Folkert Feeken habe ihn für die CDU gewonnen. „Ich habe die CDU-Fraktion in Sande als offene und nicht an Abstimmungszwänge gebundene Mannschaft kennen- und schätzengelernt“, so Oncken.
Über das, was er in den kommenden fünf Jahren erreichen will, hat er klare Vorstellungen: „Ich will die Infrastruktur in der Gemeinde erhalten und fördern“, sagt Oncken, „die Gemeinde Sande muss lebenswert bleiben.“ Außerdem wolle er helfen, die finanzielle Kraft der Gemeinde durch weitere Gewerbeansiedlungen zu stärken. Die Ortschaften Sandes dürften nicht zu reinen Wohnorten werden. „Wir müssen die Gewerbetreibenden unterstützen und ihnen damit die Möglichkeit geben, in Sande zu bleiben und zu expandieren.“
Besonders wichtig ist Oncken sein Heimatdorf Neustadtgödens. Das will er durch das Städtebauförderungsprogramm weiter modernisiert wissen, „damit wir uns weiterhin ,schönstes Dorf in Friesland’ nennen können“.
Natürlich kann Reinhard Oncken „nicht ohne meine Feuerwehren“, die er zu modernen und schlagkräftigen Einheiten ausbauen will. So sitzt er dem entsprechenden Fachausschuss vor. Großes Thema wird dabei auch der geplante Neubau des Sander Feuerwehrhauses sein.
