Sande - Um den Mähtod von Rehkitzen zu verhindern suchen Landwirte, Jäger und Drohnenpiloten aus Sande noch Unterstützung.
„Nur mithilfe der Drohnen, ausgestattet mit Wärmebildkameras können die Kitze aufgespürt werden“, erklärt Landwirt Reemt Borchers aus Sande. Jäger und Landwirte arbeiten bei diesem Projekt mit Drohnenpiloten zusammen. Allerdings werden für das Einsammeln der jungen Rehe noch freiwillige Ehrenamtliche gesucht. „Sie werden mit Körben und und Fahnen ausgestattet“, sagt Bochers. Mit den Fahnen wird der Liegeplatz der Kitze markiert und mit den Körben werden die Jungtiere dann eingesammelt. Den Jägern fällt dann die Aufgabe zu, die Rehkitze nach dem Mähen wieder freizusetzen.
Bei Bedarf schnell vor Ort sein
„Es wäre schön, wenn sich gerade junge Helfer für diese Arbeit melden könnten“, hofft Landwirt Bochers. Denn die Suche findet zum einen in den frühen Morgenstunden statt, da sich dann die Rehe am besten mit der Wärmebildkamera finden lassen und zum anderen müssen die Helfer nach Möglichkeit schnell vor Ort sein. „Der Akku der Drohne hält meist nur 30 bis 45 Minuten. Und da die Gebiete relativ groß sind, sollten die Helfer gut zu Fuß sein.“
Allein im vergangenen Jahr konnten so zum einen rund um Sande 30 Kitze vor dem Mähtod gerettet werden. Zum anderen hat man sich mit dem Projekt für den Sander Umweltpreis beworben, der erst kürzlich wieder ins Leben gerufen wurde, um die Suche auch finanziell etwas zu unterstützen. Landwirte sollten sich mindestens 24 Stunden vor dem Mähbeginn melden, damit die Jäger die Suche koordinieren können.
Interessenten indes können sich bei Jäger Frederick Kusch unter
