SANDE - Er gilt als zielstrebig, gradlinig und nicht immer bequem: Seit fast 20 Jahren ist Gerd Pöppelmeier Pastor der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Sande. In dieser Zeit hat er auch Konflikte nicht gescheut. Denn die seien mitunter notwendig gewesen, um zum Ziel zu kommen, sagt er. Im Mittelpunkt habe dabei immer die Nachfolge Jesu und der Dienst an der Gemeinde gestanden. Jetzt hat Pöppelmeier die letzten Akten und die Bibel eingepackt. Seine Dienstzeit in Sande endet am Mittwoch: Der 31. Mai ist sein letzter Arbeitstag, der 65-Jährige verabschiedet sich in den Ruhestand.

Nach dem Studium in Marburg und Lausanne und dem Vikariat wurde Pöppelmeier 1978 ordiniert und übernahm dann eine Stelle an der Stadtkirche in Delmenhorst. 19 Jahre später, zum 1. Oktober 1997, wechselte er nach Sande, ein Schritt, den er nie bereut hat. 'Die Nähe zum Wasser und zum Deich war meiner Frau und mir immer besonders wichtig', sagt er. Und das wird auch so bleiben, das Ehepaar hat schon vor einigen Monaten das Pfarrhaus verlassen und ist in ein privates Haus gezogen.

Pastor Gerd Pöppelmeier wird am Sonntag, 11. Juni, um 15 Uhr in einem feierlichen Gottesdienst in der St.-Magnus-Kirche in Sande verabschiedet. Alle Interessierten sind eingeladen.