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Sperrung endet Mittwoch kann der Verkehr zwischen Sande und Ostiem wieder rollen

Sande/Schortens - Wer Mittwoch, 22. Dezember, die Kreisstraße 294 zwischen Ostiem und Sanderbusch nutzt, wird zu den ersten gehören, die den neuen Verlauf der Straße kennenlernen.

Brücke überquertdie Bahnlinie

Im Zusammenhang mit der Bahnumfahrung führt die Straße in diesem Teilabschnitt künftig in einem langen Bogen und über eine Brücke. Das Teilstück mit den Anbindungen ist mittlerweile fertig, morgen werden die Sperren entfernt – und der Verkehr kann rollen. Grund für den Neubau des Teilstücks ist die Querung der neuen Bahnlinie mit der Kreisstraße 294.

Es war im Sommer 2020, als der direkte Weg zwischen Ostiem und Sande komplett gekappt wurde und Autofahrer, zum Teil aber auch Radfahrer und Fußgänger, weite Umwege in Kauf nehmen mussten. Im Laufe von sechs Wochen wurde ein „Bypass“ erstellt, der nun seinen Dienst getan hat und wieder zurückgebaut wird. Mit Behinderungen müssen Autofahrer nun aber nicht rechnen, denn es ist keine erneute Sperrung nötig.

Kosten von gut 15 Millionen Euro

Das neue Teilstück, das von Sande aus in Höhe des Sander Sees beginnt und beim Abzweig zur Roffhauser Landstraße wieder an die bisherige Straßenführung angebunden wird, ist 1369 Meter lang. Es gibt einen Fahrrad- und Fußweg. Gut 15 Millionen Euro wurden hier verbaut. Wegen des schwierigen Untergrunds musste die Gründung der Trasse mit aufwendigen Verfahren gerammt werden.

Wenn auch die K 294 schon im endgültigen Verlauf befahrbar ist, so bleibt die Anbindung des Sillandwegs noch aus. Die schnelle Zufahrt zum Sander See und die Verbindung vom Umspannwerk Roffhausen nach Schortens wird voraussichtlich im August nächsten Jahres wieder passierbar sein.

Nächste Sperrungschon in Sicht

Autofahrer können sich schon jetzt auf neue Umwege Anfang März einstellen: Dann wird auf der Landesstraße 815 (Oldenburger Damm) zwischen den „Sander Bergen“ und der „Olympia-Kreuzung“ eine Vollsperrung erfolgen. Derzeit wird noch an der Brücke der künftigen Straßenführung gebaut, die dort den Eisenbahnverkehr kreuzt. Im März sollen die Arbeiten zur Anbindung des neuen Teilstücks an die bisherige L 815 erfolgen. Am Osterwochenende wird die Bahnstrecke komplett gesperrt. Dann erfolgt die teilweise Umstellung auf das neue Gleis, am 18. April soll der erste Güterverkehr rollen.

Zugleich soll auch die L 815 freigegeben werden. In Sande selbst soll mit der Inbetriebnahme der Bahnumfahrung der Bahnhaltepunkt Sanderbusch wegfallen. Vorgesehen ist das für April 2022, der Ausbau des Busverkehrs zwischen Sande Bahnhof und Sanderbusch ist in der Planung.

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