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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Sande

Züge zwischen Wilhelmshaven und Sande fahren wieder

01.05.2019

Sande Bei Rammarbeiten für die Fundamente von Oberleitungen auf der Bahnausbaustrecke Oldenburg-Wilhelmshaven ist in der Nacht zu Dienstag bei Sande-Altenhof ein Zwei-Wege-Kran aus noch ungeklärter Ursache umgestürzt. Das Baufahrzeug, das sowohl auf der Straße als auch auf Schienen fahren kann, blockierte seit etwa 4 Uhr in Höhe der Gießereistraße/Industriestraße zwei Gleise, so dass der Bahnverkehr auf der Strecke zum Erliegen kam. Am Mittwochmorgen gegen 5.23 Uhr konnte die Strecke wieder freigegeben werden, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn.

In dieser Zeit war auch der Verkehr der Nordwest-Bahn auf dieser Strecke nicht möglich. Die Züge der RB59 zwischen Sande und Esens fuhren nur im Zweistundentakt. Abfahrt in Esens war immer zu geraden Stunden, Abfahrt in Sande immer zu den ungeraden Stunden. Auch auf der RE18 kam es zu massiven Störungen. Es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet – dieser wurde am frühen Abend dann aber offensichtlich eingestellt. Ein Vater, der seine Tochter mit dem Auto aus Wilhelmshaven abholte, sagte gegenüber NWZonline, dass seit etwa 18.15 Uhr kein Schienenersatzverkehr mehr fahre. „Der Bahnhof hat geschlossen. Mehrere Dutzend Menschen warten in der Kälte. Es wurde sogar Geld gesammelt, dass Kinder mit einem Taxi fahren konnten. Die Zugbegleiter haben, obwohl sie Feierabend hatten, ständig telefoniert und versucht Abhilfe zu schaffen.“

Ein 200 Meter langer Bergezug mit zwei 160-Tonnen-Kranen soll den umgestürzten Kran aufrichten. (Foto: Oliver Braun)

Personen wurden nach Angaben der Bahn nicht verletzt. Allerdings lief Hydrauliköl aus, das von der Feuerwehr aus Sande abgebunden wurde. Seit dem späten Dienstagnachmittag war ein im hessischen Fulda stationierter Bergekran der Bahn am Unfallort in Sande vor Ort, der den umgekippten Kran aufrichten und von den Gleisen bugsieren soll. Um 19 Uhr lag der Kran noch auf den Gleisen.

Bahnunfall bei Sande: Bei Rammarbeiten ist ein Kran umgestürzt. (Foto: Tim Becker/privat)

Kunden der Nordwestbahn äußern derweil ihren Unmut über die ihrer Meinung nach mangelnde Kommunikation des Unternehmens.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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Inga Wolter stv. Ltg. / Online-Redaktion
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