SANDE/VAREL - Wer häufiger zwischen Sande und Varel unterwegs ist, kann die Bauarbeiten zur Ertüchtigung der Bahnstrecke immer wieder beobachten. Was man allerdings auf den ersten Blick nicht sieht, ist die enorme technische und menschliche Leistung, die nötig ist, damit alles am Ende reibungslos funktioniert. Und auch von den 97 Millionen Euro, die hier verbaut werden, ist nur ein Bruchteil sichtbar – das meiste ist buchstäblich im Boden verbuddelt.

Seit rund einem Jahr wird zwischen Sande und Ellenserdammersiel gebaut, der Bahnverkehr läuft dabei von montags bis freitags weiter, lediglich am Wochenende wird ein Schienenersatzverkehr eingesetzt. Dennoch wurde die erste Phase der Bauarbeiten jetzt früher abgeschlossen als erwartet. Wie berichtet, konnten rund sechs Wochen eingespart werden. Wieso das möglich war und wie es jetzt bei der Ertüchtigung der Strecke weitergeht, berichteten am Donnerstag der verantwortliche Ingenieur Oliver Niebling und Armin Skierlo als Sprecher für das Großprojekt vor Ort.